die ihn wie einen Vater verehrten, und ihm kindlichen Gehor-sam und kindliche Zuneigung zeigten.
Hier machte er abermals eine Pause; aber Wildrake warimmer »och so ungewiß, wie zuvor, ob er dem OberstenEverard die erbetene Vollmacht gewähren wollte, Woodstockgegen die Parlaments-Commiffäre zu vertheidigen oder nicht-In seinem Herzen -egte er die Hoffnung, daß die himmlischeGerechtigkeit oder Gewissensbisse den Verstand des Königs-mördcrs umnebeln würden- Ader trotz aller Mühe konnte ernichts bemerken, als den Scharfblick des festen, ernsten Auges,das, während die Zunge in breiten, weitschweifigen Redenüberströmte, sogleich die Wirkungen zu belauschen schien, welcheseine Eloquenz auf den Zuhörer hervorbrachte.
-Nun wahrhaftig," dachte der Cavalier in seinem Herzen,als er seine Lage überlegte, und über eine Unterredung un-geduldig ward, die zu keinem Ende zu führen schien, „wennNoll auch der Teufel selbst wäre, wie er des Satans Lieblings-kind ist, so soll er mich doch nicht länger mehr zum Bestenhaben. Ich unterbreche ihn, wenn er so fortfährt, und willdoch einmal sehen, ob ich ihn zu keiner verständlicheren Sprachebringen kann "
Wenn es dem Wildrake gleich etwas gefährlich schien, sei-nen kühnen Vorsatz auszuführen, so erwartete er doch sehnlichdie Gelegenheit, cs zu versuchen, ob denn Cromwell wirklichganz unfähig wäre, seine Meinung auszudrücken. Schon fingdieser eine dritte Lobrede auf den Obersten Everard mit eini-gen Variationen an, als Wildrake die Gelegenheit erspähte,dem General in die Rede zu fallen, als dieser eben eine kleinePause machte.
„Verzeihen Sie," sagte er geradezu, „Ew. Excellenz habennun zwei Gegenstände ihrer Rede vollkommen besprochen, näm-