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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
130
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die zwar erbeuten sollen, aber denen selbst kein Anthell da-von zukömmt. Doch spreche ich nicht gerade nur von derEinräumung Woodstocks, da die edlen Lords des hohen Rathes,und die Commifsäre des Parlaments vielleicht huldreichst den-ken mögen, ich hätte durch meinen Verwandten Desborougheiniges Interesse dabei, das er für seine vielfachen Dienstewohl verdient hat, und das ich also nicht schmälern kann, esseie denn des öffentlichen Wohls wegen. Du stehst also nundeutlich ein, mein wackerer Freund, wie es bei der Sache, diedein Herr von mir verlangt, mit mir steht. Ich schlage csalso weder ab, noch kann ich es vollkommen gewähren, ichspreche nur meinen einfachen Gedanken deutlich darüber aus.Du verstehst mich doch gewiß?"

Roger Wildrake hatte zwar der Rede des Lord Generalsalle mögliche Aufmerksamkeit gewidmet, aber die Klauseln unddie Parenthesen des Vortrags hatten ihn so verwirrt, daß ernicht wußte, ob er ja oder nein antworten sollte. Der Gene-ral, der seine Verlegenheit bemerkte, begann eine neue Redezu demselben Zwecke, wie zuvor; er sprach also von seinerLiebe zu seinem werthen Freunde, dem Obersten von seinerHochachtung vor seinem gottesfürchtigen Verwandten Des-borough, von der unendlichen Wichtigkeit des Schlosses unddes Parks von Woodstock. Von dem Beschlüsse des Parla-ments fie einzuziehen und den Ertrag dem Staatsschätze zu-zuwenden, von seiner tiefen Verehrung vor dem Parlamente,von seinem nicht minder theilnehmenden Gefühl an dem Un-recht, das der Armee dabei geschehen wäre, daß er vonHerzen geneigt sei, alles wieder auf einen friedlichen undfreundschaftlichen Fuß zu bringen, selbst wenn er seine Stelle,ja wenn er sogar sein Leben dabei verlieren müßte, wenn eres nur mit Sicherheit für die armen Soldaten thun könnte,