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Im Allgemeinen war sein Gemüth mit Abscheu gegen Crom-wcll erfüllt, den er als Royalist nur auf dem Scblachtfcldezu treffen wünschte, um ihn mit einem Pistolenschuß zu be-grüßen. Aber sein Haß war mit einer guten Dosts Furchtvermischt. Der Sieg, der von seinem Feldherrnstabe unzer-trennlich schien, hatte dem merkwürdigen Manne, dem sichWildrake nahete, jenen Einfluß auf die Gemülher seiner Feindeverschafft, welchen das wankellose Glück hervorbringt. Siehaßten ihn, aber ste fürchteten ihn noch weit mehr- Ueber-dieß Plagte Wildrake seine unruhige Neugierde, eine natürlicheFolge seiner Geschäftslosigkeit, so daß ihn alles Merkwürdigeund Bemerkenswerthe unwiderstehlich anzog.
„Ich freue mich doch, den alten Schurken zu sehen," sagteer, „wäre es auch nur um des Vergnügens willen, daß ichsagen kann, ich habe ihn gesehen."
Zur Nachmittagszeit erreichte er Windsor, widerstand aberder Versuchung, sein Quartier in einem von jenen alten Schlupf-winkeln aufzuschlagen, die er in den besseren Tagen jenerschönen Stadt häufig besuchte.
Er ging in das erste Wirthshaus, vor welchem aber deralte Schild: „Gasthaus zum Hosenband" längst verschwundenwar. Auch auf den Wirth hatte der Geist der Zeit sich er-streckt, er war jetzt nüchterner, schüttelte bedenklich den Kopf,wenn er von dem Parlamente sprach, wünschte England einenglücklichen Ausweg aus seinem Unglück, und verkündete dasLob Sr. Ercellcnz des Lord Generals. Auch sein Wein warjetzt, wie Wildrake bemerkte, besser, als sonst, denn die Puri-taner besaßen einen eigenen Scharfblick, Betrügereien dieserArt zu entdecken; dabei war sein Maaß kleiner, und seinePreise größer geworden. Dieser wichtige Mann sagte ihmalso, der Lord General ließe ohne Weiteres Personen jeden