das anhören, Herr, und ein Glas von diesem sehr empfeh-lenswerthen Branntwein kosten?"
„Ich trinke keinen, Herr," sagte Oberst Everard ernst,„und muß Euch sagen, daß Ihr schon ein Glas zu viel ge-trunken habt. — Mr. Tomkins, ich wünsche Ihnen guteNacht."
„Ein Wort zu seiner Zeit beim Abschiede," sagte Tom-kins, als er von seinem großen ledernen Armstuhl aufstand,hustete und sich räusperte, als wollte er eine Ermahnung vor-bereiten, „um Verzeihung, Herr," fiel Markham Everard ernstein, Sie sind jetzt Ihrer selbst nicht mächtig genug, um an-dere Leute zur Andacht zu erheben."
„Wehe denen, die da verwerfen," sagte der Sccretär derCommission, indem er das Zimmer verließ, das Ende desSatzes ging durch das Knarren der Thüre verloren, oderward aus Furcht zu beleidigen, unterdrückt.
„Und nun, du Narr Wildrake, geh' in dein Bett — daist es," — indem er auf das Gemach des Ritters zeigte.
„So, hast du das Zimmer des Fräuleins für dich aufge-hoben? ich sah, wie du den Schlüssel in die Tasche stecktest."
„Ich will nicht — ich kann nicht in jenem Zimmer schla-fen — ich kann eigentlich gar nicht schlafen — ich will indiesem Lehnsessel wachen. Ich habe Holz hieher legen lassen,um nachschüren zu können. — Aber jetzt ist's gut, geh' nurin dein Bett und schlafe deinen Rausch aus."
„Rausch, ich lache dir in's Gesicht — du bist ein Milch-bart, der Sohn eines Milchbarts, der nicht weiß, was eintüchtiger Kerl bei einem Glas Wein vermag "
„Sind doch alle Laster seiner Partei in dem einzigen er-bärmlichen Gesellen vereinigt," sagte der Oberst vor sich, in-dem er auf seinen Schützling blickte, als dieser sich nicht sehr