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günstige Gelegenheit finde — aber ich fürchte sehr" — hierhielt fie inne, und sagte: „ich will meinem Vetter schreiben,daß es spät werden kann, bis ich Gelegenheit finde, mit mei-nem Vater zu sprechen, so hole meine Antwort nach demGottesdienste ab. — Um also meine Zeit nützlich anzuwen-den, ging ich in die Kirche; aber als ich auf meinen Postenzurückkehrte, fand ich, daß dieser Mann meinen Herrn schonzur Uebergabe aufgefordert hatte, und ob mit Recht oder mitUnrecht, genug, ich mußte ihm das Jägerhaus übergeben.Ich hätte Ew. Gnaden gern einen Wink gegeben, daß deralte Ritter und mein junges Fräulein Euch überraschen wird,aber ich konnte es nicht ändern."
„Du hast ganz recht gehandelt, guter Bursche, und ichwerde mich deiner erinnern- — Nun aber, meine Herrn,"sagte er, indem er sich den beiden Schreibern oder Sekretä-ren näherte, die unterdessen ruhig bei dem steinernen Krugesaßen, und bei einem Glase Bekanntschaft anknüpften, „denktdaran, daß es spät wird."
„Ader in der Flasche ruft noch etwas kling, kling," er-wicderte Wildrake.
Hm! Hm! hustete der Oberst; und wenn auch seine Lip-pen die Unvorsichtigkeit seines Gefährten nicht verwünschten,so wollen wir doch nicht für daö stehen, was vielleicht in sei-nem Herzen aufstieg. „Gut," sagte er» als er bemerkte, daßWildrake sein und Tomkinens Glas füllte, „trinkt noch einszum Abschied und geht eurer Wege"
„Wollten Sie nicht so gütig sein," sagte Wildrake, „erstzu hören, wie dieser chrenwerthe Gentlemen heute Nacht denTeufel durch jenes Fenster blicken sah, und wie er glaubt,daß er dem unterthänigen Sclaven und dem armseligen Schrei-ber Ew. Gnaden entsetzlich ähnlich sehe? Wollten Sie nur
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