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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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so seligen Empfindungen hatte öffnen sehen, wenn cs demSir Henry Lee gefiel, ihm im Fischen Unterricht zu geben,und ihm Angeln und Angelruthen zeigte, sammt allen Erfor-dernissen, künstliche Würmer zu verfertigen, was damals nochwenig bekannt war. Da hing das alte Familiengemälde, das,weil sein Oheim sich einigemal geheimnißvoll darüber ausge-sprochen hatte, ein Gegenstand seiner Neugierde und seinerFurcht für seine Kindheit und selbst für sein frühestes Jüng-lingsalter gewesen war. Er erinnerte sich, daß wenn er alsKind allein in dem Zimmer war, das kühne Auge des altenKriegers ihn immer anzuschauen schien, wohin er sich auchstellen mochte, und wie sehr seine kindische Einbildungskraftvon dieser außerordentlichen Erscheinung beunruhigt wurde,für die er keinen Grund anzugcben wußte.

Damit verbanden sich tausend theure und wärmere Rück-crinnerungcn an seine frühe Liebe zu seiner schönen Base Alexis,wenn er an jenen Stunden Theil nahm, ihr Wasser für ihreBlumen brachte, oder sie bei ihrem Gesang accompagnirte.Er erinnerte sich noch, daß sie einst ihr Vater mit gutmüthi-gem, sorglosem Lächeln betrachtet, und halblaut für sich ge-sprochen hatte:Wenn es so geht, so möchte cs wohl fürBeide das Beste sein," und wie viel glückliche Träume erdarauf gebaut hatte. Aber die Posaune des Kriegs, welcheden Sir Henry Lee und ihn zu entgegengesetzten Seiten rief,hatte alle diese Hoffnungen zerrissen, und die Unterredungdesselben Tages hatte gezeigt, daß selbst Everards Glück alsSoldat und Staatsmann ihm den Weg zu seinen Hoffnungengänzlich abschnitt.

Jocolin erweckte ihn aus seinen unfreundlichen Träumereien,und wünschte seine Befehle zu erhalten.

»Wollen Sie etwas essen?"

Woodstock. 7