„He, da," schrie Markham, „wer kömmt da, und für wen?"
„Für Kirche und König," antwortete eine Stimme, dieaber sogleich hinzu fügte, „nein, hol mich der Teufel, ich wolltesagen, gegen Kirche und König; denn der Pöbel hat dieOberhand. — Ich habe vergessen, was sie sind."
„Roger Wildrake vermuthlich," sagte Everard.
Derselbe; »Herr von Squattleamcre, in der feuchten Graf-schaft Lincoln."
„Wildrake," sagte Markham, „du solltest Wildgans heißen.Du hast deine Kehle angefeuchtet, und benutzest es nun, Melo-dien zu singen, die wahrhaftig für unsere Zeit recht schönpaffen!"
„Meiner Treu, die Melodie ist doch recht nett, Mark,nur ein bischen aus der Mode, um so viel mehr soll man sichdarüber erbarmen."
„Was hätte ich auch anders erwarten können," sagteEverard, „als einem liederlichen trunkenen Ritter zu begeg-nen, so verzweifelt und so gefährlich wie die Nacht und derSect sie zu machen pflegt? Wie nun, wenn ich deine Melodiemit einem Pistolenschuß bezahlt hätte?"
„Je nun, dann wäre ein Pfeifer bezahlt worden — daswäre alles," sagte Wildrake. — „Aber warum kömmst dudenn jetzt des Weges, ich wollte dich eben in der Hütte suchen."
„Ich mußte sic verlassen — ich will dir späterhin den Grundsagen," erwiederte Markham.
»Was! kam dir der alte jagdliebendc Ritter in Weg, oderwar deine Cloe unfreundlich?"
„Scherze nicht, Wildrake, mit mir ist alles vorbei!" sagteEverard.
„Der Teufel auch!" rief Wildrake aus, „und das nimmstdu so ruhig hin! — Alle Welt, komm, laß uns zurück — ich