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eifrig fort, „dir, William Shakespeare, lege ich zur Last allengesetzwidrigen Müssiggang, und alle unbescheidene Thorheit,welche das Land befleckte seit deiner Zeit!"
„Nun wahrlich, bei dem heiligen Abendmahl, das ist eineschwere Anklage," sagte Jocolin, der die kühne Sorglosigkeitseines Temperaments nicht mehr zügeln konnte. „Das ist ge-wiß der alte Liebling unseres Herrn, Meister Wilhelm vonStratfort, dessen Seele jeden Kuß tragen soll, der seit KönigJacobs Zeiten geraubt wurde? das ist freilich eine gar ge-fährliche Rechnung! — Aber wer, ums Himmels willen, solldenn das tragen, was die jungen Bursche und die Mädchenvor ihm thaten?"
„Spotte nicht," erwiederte der Soldat, „damit ich, deneine innere Stimme hieher führt, dich nicht als einen Spötterbehandeln muß. Ich sage dir hiermit an, seitdem der Satanvom Himmel absiel, fehlte es ihm nie an Geschäftsführernauf Erden; aber noch niemals fand er einen Zauberer, dereine so ausgedehnte Macht besaß über das Gemüth, ja überdie Seele der Menschen, als diesen satanischen Burschen, diesenShakespeare. Will ein Weib ein Muster zu einem Ehebruchfinden, so braucht sie nur den Shakespeare aufzuschlagen. Willein Mensch wissen, wie er cs anfangen muß, um seinen Mit-menschen zum Mörder zu bilden, hier findet er Unterricht.Will eine Frau hinter ihrem Vater einen heidnischen Negerheirathcn, so findet sie da urkundliche Beispiele. — SuchtJemand Lästerungen gegen seinen Schöpfer, das Buch bietetsie ihm in Menge dar. — Will ein Mensch seinen Bruderfleischlich zum Zweikampf herausfordern, hier findet er gleichdie Form dazu. — Wollt ihr euch berauschen, Shakespearebietet euch den schäumenden Becher dar. — Wollt ihr ver-senken in allen Wollüsten der Sinnlichkeit, er schläfert euer