zweifelhaften Blick zuwarf. „Ich habe von Leuten gehört, dieHund und Wild anlocken können."
„Bekümmere dich nichts um meine Eigenschaften, meinFreund," sagte Joseph TomkinS, „sondern erfülle den Befehldeines Herrn "
Jocolin antwortete nicht sogleich, sondern steckte seinenStab in die Erde, stützte sich darauf und sagte verdrüßlich:— „also, Herr Prediger, nach dem sauberen NachmittagS-GotteSdienst habt Ihr Euch das Vergnügen gemacht, mit mei-nem alten steifen Ritter zu kämpfen? Es war wohl zu Eu-rem Glücke, daß ich nicht kam, als noch die Klingen sich be-rührten, sonst hätte ich das letzte Lied über Eurem Schädelgeläutet."
Höhnisch lächelnd erwiederte der Independent: „Nein,mein Freund, das Glück war auf deiner Seite, denn wahr-lich, nie wäre ein Küster für die Glocke, die er zog, besser
bezahlt worden. Doch warum sollten wir streiten, oder war-um sollte ich meine Hand erheben gegen die deinige? Dubist ein armer Bursche, der die Befehle seines Herrn voll-zieht, und auch ich habe keine Gelüste, weder dein noch mein
Blut dieser Sache wegen zu vergießen. Wie ich höre, sollst
du mir das Schloß Woodstock, wie es genannt wird, fried-lich übergeben. — Eigentlich gibt es jetzt kein Schloß mehrsin England und soll auch in den zukünftigen Tagen keinesgeben, bis wir in das Schloß des neuen Jerusalems cin-ziehen, und die Regierung der Heiligen beginnen wird aufErden."
„Nun da habt Ihr doch einmal einen hübschen Anfang,Freund TomkinS," sagte der Förster; „wie die Sachen jetztstehen, seid Ihr nicht weit davon, bald König zu sein, undwas Euer Jerusalem betrifft, so möchte Woodstock ein recht