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ich würde zu denen geben, die mich zum Bettler gemachthaben? Nein, nie werde ich mein Haar, das im Kummer überden schmählichen Tod meines Königes ergraute, entblößen, umdas Mitleid eines stolzen Sequestrators zu erregen, der viel-leicht selbst ein Königsmördcr war. Nein, gewiß nicht; wennHenry Lee seinen Lebensunterhalt erbetteln muß, so wird erzu einem treuen Royalisten gehen, wie er selbst ist, der, wennihm nur ein halber Laib Brod übrig blieb, selbst dieses Wenigegern mit ihm theilen wird. Seine Tochter aber mag ihreneigenen Weg gehen, und bei ihren rundköpfigen reichen Ver-wandten eine Zufluchtsstätte suchen. Aber die nenne mich nichtmehr ihren Vater, die fich weigert, seine ehrenvolle Armuthzu theilen."
„Mein Vater, Sie thun mir Unrecht, Gott weiß es, bit-teres Unrecht," antwortete Alexis mit leidenschaftlicher aberdoch zitternder Stimme. „Ihr Weg ist auch der meinige, selbstwenn er zur Armuth, wenn er zum Verderben führt; und solange Sie darauf wandeln, soll mein Arm Sie unterstützen,wenn Sie eine so schwache Hülfe niclit zurückweisen wollen."
„Du sagst mir, Mädchen," erwiedcrte der alte Ritter, wieShakespeare sagt : „ich will dir meinen Arm leihen, aber imHintergründe deiner Seele denkst du, ich will mich an dendes Markham Everard hängen."
Die Tochter erwiedcrte tiefbewegt: „Mein Vater! welchesunglückliche Verhängniß hat Ihr väterliches Herz so sehr ver-ändert, Ihren tiefblickenden Verstand so sehr verblendet? —Ach, es sind diese bürgerlichen Unruhen, die nicht allein denKörper zerstören, sondern auch die Seele auf falschem Wegelenken, so daß die Edlen, die Milden und die Großmüthigenunedel, hart und argwöhnisch werden! Was wollen Sie vonMarkham Everard? Seitdem Sie ihn aus meiner Nähe ver-