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„Das Schicksal könnte," antwortete sie, „die Wiederein-setzung unserer so sehr verkannten Regenten beschlossen baden."
„Zu spät für mich, Aleris," sagte der Ritter. „Gibt esnoch ein weißes Blatt in dem himmlischen Buche des Schick-sals, so wird cs aufgeschlagen werden, lange nach meinerZeit. — Aber du willst mir ausweichcn, sprich, was gibtSmit deinem Onkel Everard?"
„Mein Vater," sagte Aleris, „Gott weiß es, lieber wollteich schweigen für jetzt und immerdar, als etwas sprechen, dasIhre jetzige üble Stimmung vermehren könnte."
„Meine üble Stimmung," sagte der Vater unmuthig, „jadu bist mir ein lieber Arzt, willst mir wahrscheinlich Balsamund Honig und Oel einträufeln, für meine üble Stimmung,wenn das der paffende Name für das Leiden eines Greisesist, dem der Kummer fast das Herz zerbricht- — Noch ein-mal, was gibts mit deinem Onkel Everard?"
Diese letzteren Worte sprach er in heftigem, unmuthigemTone, Aleris beantwortete sie mit zitternder, demuthsvollerStimme.
„Was ich sagen wollte, mein Vater, war — daß ich über-zeugt wäre, daß wenn wir diesen Ort verlassen, mein OnkelEverard —"
„Aha, das heißt, wenn wir zu den spitzohrigen großsprecheri-schen Schurken, zu denen er gehört, hinausgestoßen werden.Aber weiter von deinem gütigen Oheim! Nun, was würd'er dann thun? Er wird uns die Ueberreste seiner andächtigensparsamen Wirthschaft geben, zweimal in der Woche die übrig-gcbliebenen Knochen eines magern Hühnchens, und die andernfünf Tage ein reichliches Fasten. Vielleicht wird er uns so-gar Betten geben neben seinem dürren Klepper, oder einekleine Streu, damit der Gatte seiner Schwester — o daß ich