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Schildwache soll ihn ablösen, hinaufsteigen, und schonungs-los schreien."
„Hört, Gentleinen," sagte der Maire, „wenn ihr das wollt,so können wir uns freilich nicht widersetzen; denn ihr seht,daß wir friedfertige, ruhige Leute sind- Laßt mich aber erstmit diesem ehrwürdigen Pfarrer Nehcmias Holdenough spre-chen, damit ich ihn bewege, für jetzt seinem Platze zu entsagen,damit es wenigstens kein ferneres Aergerniß gibt."
Der friedliebende Maire unterbrach Holdenough und sei-nen Küster in ihren schönsten Trillern, und bat sie, ihren Plä-tzen für jetzt zu entsagen, weil es sonst sicherlich zum Kampfekommen würde.
„Zum Kampf?" erwiederte der Pfarrer verächtlich. „Fürch-tet nicht, mit jenen Männern in Streit zu gerathen, die esnicht wagen werden, eine so offenbare Entheiligung der Kirche,und so kühne Ketzereien zu läugnen! Sagt, hätten sich daswohl eure Nachbaren von Banbury gefallen lassen?"
„Still doch, Herr Holdenough, stille," sagte der Maire,„Gott behüte uns vor Empörung und Kampf; wir sind nuneinmal keine Männer für Krieg und Blutvergießen!"
„Mehr Blut möchte es wohl nicht kosten," sagte der Pfar-rer spöttisch, „als wenn man sich mit der Nadel sticht, wasEuch ja häufig vorkommt. Aber ist nicht ein Seckler auchein Schneider, nur daß er in Ziegenleder arbeitet. Ich ver-lasse Euch, denn ich verachte die Feigheit Eures Herzens, unddie Schwäche Eurer Hände; ich werde wohl noch eine Heerdefinden, die ihren Hirten nicht verläßt, sobald sie einen wildenEsel der Wüste schreien hört."
Der beleidigte Geistliche verließ bei diesen Worten dieKanzel, und entfernte sich, den Staub von den Schuhen schüt-telnd, eben so schnell aus der Kirche, wie er hereingekommen