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6 (1851)
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äBagner, 93ortcnmad;er mib bergleicßen üeutc fjtugaffcii, bie etwasfür i(;r .ganbmer! lernen wollen. (Sßrenlcitte flauen am licbjleuauf ben Ijin, bei' bie mcijte ®ßre »erbient; nid;t auf ben,bem bie meiflen @f;rcn erjeigt »erben. ©aßet faßen bie®ßrenleute ju Dterac and) lieber ben ßoffnungSoollcn gürften »onSeatn, nömlid; ben jungen §einrid), als ben Jtönig an. ©ieferging immer feßr ernfißaft unb majcjlätifd;, unb banfte fanni, wennmau ißn grüßte; aber .geinrid; fäcTjelte freunblid) linfs unb reeßts,unb grüßte gern wieber^ Unb in feinem Sädjcln lag ungemein»icl Slmnutß. SBenigftenS bejeugten es alle jungen grauen unbSJläbdjen jtt Ulcrac einmiitßig unb mit Kennermienen. 3n folgen©ingen finb grauenjimmer unjtreitig bie juvcrläffigfien Kunfbrid;tcrinnen, ober oielmcßt SJaturridjterinnen.

3war im ©efolgc bcS Königs Waretf nod; ineljrere junge Herren,fc^öne/ gei|h'cid;c, tapfere Herren; jum S3cifpiel ber junge -Säer«jog »on ©uifc, brei Saßre älter, als ber gürjl »on 93catn.SKleiu bennoeß blidte mau nur auf biefen freunblid; f;in, »eil erimmer freunblid; Ijetfal;. ©et junge .gerjog aber wußte baS woljl;es »erbtoß ißn oft, unb er ßatte »ermutßlicß beSWcgcn ben Königs«fol;n »on 9Ja»arra nid;t gern. Seibe Waren mit cinanber aufgc«Waffen, ©piel« unb 3ugenbgefäßrten; fie »ertrugen ftd; jebod)feiten mit cinanber. ©er König »on granfreid; tjatte befiänbigjwifdjcn beiben jungen Scntdjen etwas ju rieten unb ju fd;ltd;ten.©arutn War cs gut, baß fte aus eiuanbcr famen unb -ipeinrid; beifeiner SJlutter bleiben mußte. SujWifdjcn f;ättc es aud; beinahenod; »ot bem Slbftßieb in SJtcrac wicber fjänbel gegeben.