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5 (1851)
Entstehung
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ihm der rechte Ausdruck für sein Anbriuge» entlaufen wäre, undfuhr mit einer abermaligen Verbeugung fort: Ich glaube, Gottsei meiner arme» Seele gnädig! der Teufel ist los. Behüte derHimmel, keiner von Jhro Gnaden Leuten hat sich verfehlt. Ichsaß beständig aufmerksam zuoberst am Tisch, und meine Gegenwarthielt das Hausgesinde in Schranken geziemender Ehrbarkeit. Aberda stürzte Knall und Fall allerlei fremdes Volk durch den Hof inden Thurm und hätte sich einander unfehlbar vor unfern Augenkläglich ermordet, wären wir nicht auf und dazwischen gesprungen.

Was für Volk? Fremdes Gesindel? Hat man'S gefangen?"fragte der alte Herr auffahrend.

Ein Schwarzwäldcr, Jhro Gnaden zu dienen, liegt fest ge-bunden. Das kostete ein schweres Stück Arbeit' antwortete derHaushofmeister: An des Teufels Großmutter aber wagte sich selbstder Jäger nicht, und die beide» lustigen Töchter kann man un-besorgt stehen lassen.

Was Schwarzwäldcr, Teufels Großmutter und lustige Töch-ter!" schrie Herr Rüdiger mit verdrießlichem Lachen:Du bistklärlich des Weines voll und toll! Berichte den Hergang in schick-licher Ordnung. Vielleicht treiben lustige Gesellen aus der Stadt,die Euer Jubilier» anlockte, höflichen Spaß mit Euch."

Wenn Jhro Gestrengen und Gnaden mir gestatten, ver-setzte Meister Langenhardt, indem er tiefer» Odem schöpfte, sowerd' ich kürzlich berichten, wie es kam. Wir andern saßen in lieb-licher Eintracht beisammen, hatten allerlei Kurzweil und Schimpf-spiel, und stimmten, als es Jhro Gnaden ausdrücklich erlaubthaben, ein zierliches Liedlei» an. Da stand unversehens ein frem-des Weibsbild unter nnS; keiner hatt'eS zur Pforte hcreinkommengesehen. ES ist ein altes Stück: scheußlich anzuschau'n, wie dieSünde, trägt Geierkrallen au den Händen, und im Kopf feurigeAugen, wie der Kater. Mäunigllch erschrak vor dem Unhold. DaS