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„Ich hätte die beste Lust, Euer ungewaschenes Maul zu..."Hier ward Nechbcrg durch die Anzeige von einem seiner Leute unter-brochen, daß sich hinter ihnen eine starke Schaar Arrgaucr bewege.„Auf Wiedersehen!" rief Herr von Rechberg dem Gegner zu,wandte das Roß, und verschwand plötzlich vom Hügel.
Gangolf erreichte odemlos und spät die Höhe. Rechbcrgs Reiterwaren schon weit davon gejagt, und für die verschiedenen HansenFußvolks unerreichbar, die im vollen Lauf und von allen Seitenauf diesem Punkt kampflustig zusammcnströmtcn. Nichts desto,weniger machte sich noch ein großer Theil auf, die Flüchtlingebis zum Rücken des GebirgS zu verfolgen. Gangolfs und der kleb-rigen Aufmerksamkeit wurde indessen nach einer andern Richtungdurch das gewaltige und verworrene Geschrei einer Menge Volksgelenkt, welche auf der Landstraße von der Stillt nach Bruggdrei Reiter umringte und sie entwaffnen wollte. Gangolf eiltehinab, warf sich auf sein Roß und drängte durch den wogenden,lärmenden Schwarm zum Mittelpunkt desselben. Eben riß mandie Reisigen von den Pferden, und das Gebrüll der wilden Hau-fen stieg auf: „Nieder mit den Falkcnstciuern! Nieder mit denMordbrennern!"
Gangolf erschrak. Er erkannte seinen betagten Vater, dessentreuen Diener Hemma» und den Meister Jsenhofcr von Waldshut.Er brach sich Bahn zu ihnen und schrie: „Laßt diese Ehrenmännerunangetastet. Der dort ist mein Vater!" Damit sprang er vomSattel, half Herrn Rüdiger vom Erdboden auf und hob ihn mitFreude und Ehrerbietung wieder aufs Roß. Der Kreis der Bauernerweiterte sich zurücktrctcnd. Jsenhofcr streckte dem Junker freund-lich die Hand entgegen, und der alte Hemman dankte tausendmaldem Sohn seines Gebieters für die Rettung.
„Ohne Enre Dazwischenkunft," sagte Jsenhofer, „hätten unsdiese harthörigen Biedermänner in bester Absicht zerrissen. Wir