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noch nicht zu Ende sind und daß Eure edelmüthige Beihülfeder besseren Seite den Vortheil zuwenden könnte."
„Soll ich meiner Base, Margarethe von Anjou, meinenArm leihen, um meines Weibes Bruder vom Throne zu stoßen?Er verdient vielleicht nicht viel Rücksicht von meiner Seite,da er und sein unverschämter Adel mich mit Vorstellungen,ja mit Drohungen überhäuft haben, ich solle alle meinewichtigen Geschäfte liegen lassen und mich mit Eduard ver-einigen, da er wie ein irrender Ritter gegen Ludwig zog. Ichwerde gegen Ludwig marschiren, wenn es mir Zeit dazuscheint und nicht früher; und bei Sankt Georg, weder einKönig noch ein Ritter von der Insel soll Karl'n von Bur-gund Gesetze vorschreiben. Ihr seid sehr eingebildete Gesellen,Ihr Engländer, auf beiden Seiten, daß Ihr meinet, die An-gelegenheiten Eurer Narreninsel seien für alle Welt eben soanziehend, als für Euck> selbst. Aber weder Dort, noch Lan-caster, weder Bruder Blackburn, noch Base Margarethe vonAnjon, und wenn Johann von Vere hinter ihr steht, werdenmich verführen. Man lockt den Falken nicht mit leerenHänden."
Oxford kannte des Herzogs Weise und ließ ihn seineHitze über den Gedanken, daß Jemand ihm Vorschriften übersein Verfahren geben wollte, völlig austoben. Als er endlichschwieg, versetzte der Graf mit Ruhe: „Höre ich da wirklichden edeln Herzog von Burgund, den Spiegel der europäischenRitterschaft, wenn er sagt, es sei ihm kein guter Grund füreine Unternehmung angegeben worden, durch die einer un-glücklichen Königin Recht verschafft und ein Königshaus ausdem Staub erhoben werden soll? Ist hier nicht unvergäng-liche Ehre einzuärndten? Wird der Ruf nicht den Fürstenverherrlichen, der in einem entarteten Zeitalter allein die