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um sich an ihre Obliegenheiten zu gewöhnen. ES gibt, ichwollte wetten, keine Leute in der Welt, die sich besser zu Sol-daten eigneten, aber sie sind jetzt noch keine und müssen aufEuer Hoheit Kossen dazu abgerichtet werden."
„Sei es so!" versetzte Karl; „ich denke, die Niederlandewerden die Ochsenflcisch fressende Schelme ein paar Wochenfüttern können, man wird auch Dörfer finden, sie Hineiuzule-gen, Offiziere um ihre unbeholfenen Glieder für den Kriegeinzuüben und Profosen genug, um die Widerspenstigen zumGehorsam zu bringen."
„Und was wird dann geschehen?" fragte Oxford- „Ihrgeht nach Paris und fügt Eduard's angemaßter Herrschaft einanderes Königreich hinzu; Ihr gebt ihm alle Besitzungenzurück, welche England früher in Frankreich, der Normandie,in Maine, Anjou, Gascogne inne hatte; Ihr sichert ihm auchalles Andere. — Könnt Ihr diesem Eduard trauen, wennIhr seine Macht gesteigert und ihn stärker gemacht habt, alsLudwig, zu dessen Demüthigung Ihr Euch vereinigi?"
„Bei Sankt Georg! ich will mich nicht gegen Euch ver-stellen. Gerade über Liesen Punkt habe ich Zweifel, die michbeunruhigen. Eduard ist freilich mein Schwager, aber ich binein Mann, der wenig Lust hat, unter den Pantoffel meinesWeibes zu treten."
„Und die Erfahrung," fuhr Philipson fort, „hat zu oftbewiesen, daß Familienverbindungen nicht hinreichen, um dengröbsten Treubruch zu verhindern."
„Ihr habt Recht, Graf. Clarance hat seinen Schwieger-vater vcrrathen. Ludwig seinen Bruder vergiftet — häuslicheNeigungen, pah! sie mögen warm genug am Heerd eines Pri-vatmanns sitzen, aber auf Schlachtfelder und in die Säle vonFürsten, wo die Winde kälter wehen, können sie nicht kommen.