schnell sein müssen, wenn sie ihn retten wollen. Sag RudolphDvnnerhügel in's Besondere, der schwarze Mönch von der St.Paulskircke erwarte, ihm an der nördlichen Ausfallpforte seinenSeegen ertheilen zu können. Verstehst du mich?"
„Vollkommen," antwortete der junge Mann.
Der Pfarrer von der St. Paulskirche stieß nun die nie-drige Pforte des Thlirmchens auf und Artkur war im Begriffdie Treppe hinunterznlaufen, die er vor sich sah.
„Halte noch einen Augenblick," sprach da der Priester,„und zieh' die Tracht des Novizen aus, die dir blos hinder-lich sein kann."
Arthur hatte sie in einem Nu abgeworfen und wollteabermals davoneilen.
„Halt' noch einen Augenblick," fuhr der schwarze Prie-ster fort, „dieses Gewand könnte die Geschichte verrathen. —Halt also und hilf mir mein Oberkleid ausziehen."
Arthur brannte vor Ungeduld, begriff aber doch die Noth-wendigkeit, seinem Führer zu gehorchen. Als er dem altenMann das lange und weite Obcrgewand abaestrcift, standderselbe in einem Leibrock von schwarzer Sersche vor ihm,wie er für seinen Stand und Beruf paßte. Dieser war abernickt mit einer Leibbinde umgürtet, wie sie die Geistlichentragen, sondern mit einem aller KirchenorLnung zuwiderlau-sendcn büffellekernen Gehenk, an welchem ein auf Hieb undStoß berechnetes kurzes zweischneidiges Schwert hing.
„Gib mir jetzt de» Novizen-Anzug," sprach der ehrwür-dige Vater, „und darunter will ich die Priestertracht anlegen.Da ich für jetzt einige Zeichen eines Laien an mir trage, sogeziemt es sich, Laß ich sie mit einem doppelten geistlichenGewände bedecke."