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gerade so gut hier als daheim sehen, da wir doch viele Mei-len von Geierstein weg find. Ich war, sage ich, dieser undanderer verwirrender Gedanken müde; so zog ich meine Pelz-kappe über die Ohren herunter, denn ich versichere dich, derWind blies scharf; und daun stellte ich mich fest auf die Füße,das eine Bein etwas vorwärts uns legte beide Hände aufdie Partisane, die ich aufrecht vor mich hiustellte, um michdaran zu halten und so machte ich die Augen zu,"
„Die Augen hast du zugemacht, Siegmund, und bist aufder Wache!" rief Donuerhügel.
„Laß dich das nicht anfechten," antwortete Siegmund;„ich hielt die Obren offen. Und doch nützte es nur wenig,denn es kam Etwas auf die Brücke mit so verstohlenemSchritt wie eine Maus. Ich fuhr zusammen und blickte indem Augenblick in die Höhe, da es mir gerade gegenüberstand, und als ich aufsah, — wen glaubst du, daß ich vormir hatte?"
„Einen Narren wie du," sagte Rudolph und drückte zu-gleich Philipsvn auf den Fuß, um ihn auf die Antwort auf-merksam zu machen. Das war aber gar ni.bt nöthig, Leundieser erwartete sie in der größten Bewegung. Zuletzt kamsie heraus,
„Beim heiligen Markus, es war unsere eigene Anna vonGeierstein!"
„Unmöglich!" versetzte der Berner.
„Ich hätte auch so gesagt, meinte Siegmund, „denn ichhatte in ihr Schlafzimmer hineingeguckt, ehe sie hiukam undes war so herausgeputzt, daß eine Königin oder Prinzessinhätte darin schlafen können; und warum sollte die Dirne ausihrem guten Quartier herausgehen, da alle ihre Freunde sie»m und um bewachten und in den Wald laufen?"