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4L.

Religion uird Kirche.

Eine Pfingstbetrachtung.

Zoh. 1, 17.

Reiche dieser Welt verschwanden,

Kronen sanken in den Staub;

Aber seit Dein Reich entstanden,

Ward es nie der Zeiten Raub;

Zetzt noch blickt Dein Unterthau,

Gott, entzückt zu Dir hinan.

Unter fernen Himmelsstrichen,

Herr, strahlt Deines Glaubens Licht!

Thoren nur, die Dir entwichen,

Sehen seine Strahlen nicht.

Doch der Weise bleibt Dir treu,

Dein Geist macht ihn los und frei.

Mehre, Geist, die Zahl der Weisen,Heil'ger Geist, Du Dein Gebiet,

Und laß einst auch den Dich preisen,

Der noch blind vor Götzen kniet.

Zeig' uns Allen nach der ZeitDeines Reiches Herrlichkeit!

Der Messias hatte auf Erden vollendet. Gewaltig durch dieKraft des heiligen Geistes, der die Jünger am Tage der Pfing-sten beseelte, gingen sie hinaus in alle Welt und verkündigtenden Völkern den Gekreuzigten und das Evangelium, oder diefrohe Botschaft vom Reiche Gottes auf Erden. Dann wandtensich gläubig und selbst unter schweren Verfolgungen Juden undHeiden zum Bekenntnisse des Herrn und seiner Lehre. Es ent-standen in Städten und Dörfern kleine christliche Gemeinden,die ihre Gottesverehrungen cinrichtctcn, und dabei die Sitten