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Felve; wcmi de: Wind darüber geht, so ist sie ninuncr da, undihre Stätte kennt sic nicht mehr. Die Gnade aber des Herrnwähret von Ewigkeit zu Ewigkeit iidcr die, die ihn fürchten.(Ps. 103, 15. 17.)

Die Stimme der heiligen Schrift töne in mein banges Herz,wenn es verzweifeln will an allen Hoffnungen; diese Gottesstimmebelebe meine Seele mit neuer Macht, wenn sic, vom Bewußt-sein ihrer Schuld niedergedrückt, sich durch sich selbst nicht mehrerheben kann. Wie sollte ich froh werden können, ohne diesenTrost! wie mich beruhigen könne» über mein Leben, das iovoll von Sünde ist!

Ach, nicht einmal, tausendmal vernahm ich Jesu liebevollenNnf an mein Herz: Werde vollkommen, wie dein Vater imHimmel vollkommen ist; gehe hin, sündige hinfort nicht mehr!lind ich ging hin, und sündigte abermals. Nicht einmal,tausendmal erklang mir laut und erklang mir leise aus denWundern der Schöpfung, und aus den wundervollen Schicksalenmeines Lebens, der Gottheit warnender Nnf: Sei getreu bis andein Ende, und du wirst die Krone des ewigen Lebens erwerben!Und ich ging hin voll schnöden Leichtsinns, und verscherztedie Krone des ewigen Lebens.

Wie oft, wenn meine Tage sich verdunkelten, wenn Verfol-gung und Kummer und geheime Sorgen mich drückten, wenn ichdas Thcnerste von meinen Schätzen auf Erden verlor, wieoft that ich das feierliche Gelübde dann: Ich will mein Herzbessern, durch gute Thaten auf Erden mir einen Schatz im Him-mel sammeln, und nie wieder aus Leichtsinn oder Leidenschaft,sondern immer mit Besonnenheit und niit dem Gedanken an Gotthandeln! Aber kaum heiterten sich meine Tage wieder auf,kaum waren meine Sorgen, meine Leibe» vergessen, ach. so warauch, Gott, mein Gelübde vergessen.