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sesthalten wollen, die, wie Alles, so der vergänglichen Zeit unter-worfen, voriibcrflichcn. Warum sehe ich dies, ohne klüger zuwerden? Aabe ich nicht selbst oft Schatten umarmt, und meinElend gebaut?
Weisheit Jesu, beselige mich! denn es ist doch in keinem An-dern wahres Heil zu finden; es ist doch kein anderer Weg zurSeelenruhe, zum unerschütterlichen Glück, zum Siegen über desLebens Ungemach, znm Vereinigen des Hierseins mit dem Dort-sein, kein anderer Weg.zu Gott. Beselige mich, daß ich michnicht ferner selbst täusche, daß ich kein Glück mehr suche, als inmeiner Tugend, keine Lust, als in der Erfüllung meiner Pflich-ten, das heißt, des göttlichen Willens.
Ist Gott die erhabenste Weisheit, so ist auch, was er befiehlt,das Weiseste. Und wer den Willen Gottes thut, hat die höchsteWeisheit in sein Eigenthum verwandelt. Danach verlange ich.Nur das hilft mir. Nur dazu, mein Vater, mein Gott, ver-leihe mir gnädig Kraft. O mein Vater, erhöre mich! ich fleheum mein ewiges Heil durch Jesum Christum Dich an! Amen.
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Dem Reinen ist Alles rein.
Tit. 1, 15.
Unncimbarcr Frieden! — Ruhe,
Wie sic keine Zunge preis't,
Ucbcrströmt mich, wenn ich thuc,
WaS mein Herz, was Gottes GeistLaut und leise thun mich heißt.
Ehre, Wollust, Königreiche,
Glück nicht, Schatten seid ihr nur!
Wenn ich eö mit dem vergleiche,
Was mein reines Herz erfuhr,
Folgte ich der Tugend Spur.