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das Vergnüge» der Mutter von scherzenden Kindern ninrtngt. —Aber ein Geburtstag um den andern rückt herbei. Nicht ohnegeheimen Schauder zählt sie endlich auch denjenigen unter ihrenTagen, der sie über ihr Blüthenalter hinwcgführt. Ihre Schönheitist halb vergangen; jüngere machen ihr schon den Preis derselben- streitig. Bald — cs kostet noch die Feier einiger Geburtstage —ist sie von denen verlassen, die sie sonst bewunderten. Die Nosender Ehe zeigen nur zu oft auch die in der Ferne nicht wahr-genommenen Dornen. Die weinende Mutter muß auch lerne»ein geliebtes Kind aus der Wiege nehmen, um es in den Sargzu legen, und die Freude an ander» mit Sorge erkaufen. — Zuschnell floh ihr das Leben, und immer schneller, je näher es denkflebrcchlichkeiten des höher» Alters zneilt.
Betrachtungen, wie diese, sind die Betrachtungen des Christenin einer einsamen Stunde des Tages, da er vor mchrern Jahrenin die Erdenwclt eintrat. Nicht immer aber sind es seine Be-trachtungen; jedoch sollten sic es sein. Die Flügelschnellc der Zeitsollte ihn daran erinnern, früh mit Weisheit zu handeln, umnicht zu spät von einer verderblichen Reue gefoltert zu werden.Wer in der Jugend die Besonnenheit und die Erwägungen desspäter» Alters annimmt, darf im Grciscnalter sich des Hciter-sinns und der Selbstzufriedenheit der Jugcndtage erfreuen.
Es wäre zu wünschen, daß der Gcburstag nicht bloß einhäusliches Fest glücklicher Familien wäre, sondern auch einer derheiligsten und ernstesten jedes Gemüths. Wir erleben ihn nurselten, und an jedem sind wir anders geworden, und die Um-stände rings umher sind auch nicht mehr dieselben. Wie vielliegt noch vor mir, spricht der Jüngling; wie viel liegt schonhinter mir, der bejahrte Mann. Wie Mancher fehlt schon heuteim Kreise meiner Freunde, der noch vor wenigen Jahren dazu