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verwandt cs vergeht nicht, denn es ist Dir verwandt, Duselbst die höchste, reinste, Alles verklärende Liebe, Du selbst derheiligste, treueste Freund Deiner Erschaffenen! O so will ichdenn Dich mit zärtlicher Ehrfurcht lieben bis zum letzten Hauchemeines Lebens so wird mir das selige Loos edler Freund-schaft bleiben!

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Eine Sünde ist der andern Mutter.

Spr. Sal. 4, 19.

Der Sünde Gift bleibt ewig Gift,lind tödtet mich nnd wen trifft,

Und kränkt anf tausend Weisen.

Nur eine That, ein Blick, ein WortWirkt, hindern wir'S nicht immerfort,

In immer weitern Kreisen.

Gott, gib mir Weisheit, gib mir Rath,

Wo ich je Böses sprach und that,

Das Unrecht zu verhüten.

Gott, gib mir Ernst, mir HeldenkraftVor jedem Werk der LeidenschaftMich aufmerksam zu hüten.

Denn reizend dünkt der Sünde Knfi,

Süß einer Leidenschaft Genuß,

Und was sie uns mag wecken;

Doch wenn sie uns, umsonst gewarnt,

Mit ihren Netzen ganz umgarnt,

Sind ihre Folgen Schrecken!

3!>arum denn denkt Mancher bei sich warum auch dasewige Besuchen der Kirchen? Weiß ich nicht schon längst, wasmir in der Predigt gesagt werden kann? Warum denn soll ichvon Zeit zu Zeit erbauliche Schriften zur Belehrung und Ber-