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6 (1853)
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mit der Welt verflochten ist, als mit Dir. Denn in der Weltund in Allem, was ich mir von ihr wünschen kann, ist nur Angst.Selbst die Freude der Aeltern an ihren Kindern, selbst das Ver-gnügen der Freundschaft, selbst das stille Entzücken reiner Liebegibt nur Angst. Denn was unterm Monde wandelt, muß ver-gehen. Auch die treuen Aeltern müssen von ihren Kindern schei»den, auch das zärtliche Herz der Freundschaft und der Liebe bricktim Tode.

Aber Du hast die Welt überwunden Frieden ist in Dir.So will auch ich die Welt überwinden, dann finde ich Ruhe undSeligkeit in Dir! Und bricht das Herz der Freundschaft undrer Liebe: ich weiß, daß die Geister unsterblich fsrtlcben, undmit ihnen lebt die treue Liebe fort. Nicht was Staub ist,nicht die Körperhülle, ist Alles; nicht den Staub soll der Geistumarmen, sondern den Geist.

O Du Licht meines Lebens, so erhelle meinen Pfad zur Gott-heit, zum Urquell alles Lichts. Laß mich nie von Dir weichen;nur mit Dir ist Erhöhung und Frieden. Empfinde ich Unruheund Angst, Sorge, Reue, Verdruß und peinigende Begierde: soweiß ich, daß ich nicht in Dir, sondern in der Welt bin; daßich zwicträchtig bin mit mir selber, mit Dir, mit meinem Gott.Ich werde von meinen Jrrthümern umkehren zu Deiner Wahr-heit. Wer in Deinem Geist denkt und handelt, der ist in Dir,und hat das ewige Leben. O dazu hilf mir! Amen.

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VI.

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