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Seligkeit erglüht bei dem Gedanken in meinem Innern: Weitist' und ist mein Gott, mein Schöpfer, mein Vater!Mein! ach, wie viele Himmel liegen in diesem Worte! Mein!ich bin nicht arm, ich kann nicht elend sein; denn der Allmächtige,der Alllicbendc gehört auch mir, wie der Vater seinem Kinde.

Ost bebe ich wohl vor dem Glanze seiner Majestät zurück,wenn ich ihn in den unbeschreiblichen Wundern seiner Naturanstaune. Ost, wenn mein kühner Gedanke das unendliche Weltalldurchstiegt, erzittere ich vor der Größe des Allergrößten, undfühle mein Nichts im Weltall, und stammle! Herr, wer bin ich,daß Du mein gedenkest? Dann sinke ich verzagt in mich selbstzurück; dann finde ich keinen Namen, um den Unaussprechlichenwürdig zu nennen. Ich weine im Stillen über meine Unwürdig-keit, zum Allcrhciligstcn hinaufzublickcn. Ich wage cs kaum zubeten. Denn wie ich auch mit meiner schwachen Lippe stammle,und hätte ich EngclSzungen, ich fühle es, ich kann nichts beten,das würdig wäre, von dem ewige», großen Wesen vernommenzu werden.

Und wenn ich dann tief beklommen aufblickc, als möchte ichHilfe von der Allmacht erflehen, die Allmacht würdig zu ver-ehren, als suchte ich den würdigsten Namen für den Unnennbarenim Himmel, da ich ihn vergebens im Irdischen suche! dann fließtJesu, des Erhabenen, Gebet unwillkürlich von meiner Lippe:Unser Vater, der Du bist im Himmel!

Unser Vater! auch mein Vater!-

Und mein Herz schlägt sanfter; meine Seele hat sich in denverlornen Nuhcpunkt zurückgefunden; ich trete zum Allmächtigenin das Verhältniß des Kindes. Er liebt mich wie sein Kind;ich rede zu ihm, wie das unmündige Kind zum theuern Vater.Er verschmäht mich nicht; er verachtet meine Seufzer nicht. Undobwohl ich unfähig bin, mir zu jeder Zeit und Stunde Gottes