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dem großen Bcrgclter! Auch deine Stunde der Erlösung, derFreiheit, der Ruhe und Beglückung wird schlugen!
Du, den Neid und Verleumdung verfolgen; du, dessen Un-schuld unterdrückt weint; du, dessen Verdienst und Tugend ver-kannt wird — erhebe deinen Muth. Was dir auch widerfahre,cs geschieht nichts gegen Gottes Willen. Er führt Alles gerecht!Deine Verleumder werden einst zu Schanden werden; deine Un-schuld wird einst gerechtfertigt glänzen; deiner Tugend, deinemVerdienste werden endlich selbst Widersacher den Kranz auf-setzcn müssen.
Gott führt Alles gerecht! Erzittere, scheinheiliger Sünder,wen» heute auch die Welt noch deine Bosheit nicht entlarvt, dieschwarzen Werke deiner Rache, deines Hasses, deiner Wollustnicht verrathcn sieht — der Tag der Entdeckung bleibt nicht aus.Denn also ist in der Weltordnung Alles eingerichtet, daß dieFolgen der Begebenheiten endlich jeden Gräuel an das Licht desTages ziehen, so wie das Meer keinen Leichnam behält, sondernwieder ans Ufer auswirft. Umsonst willst du die Umstände be-zwingen, die Ereignisse regieren — Gott ist's, der Allcrheiligste,welcher sic mit Allmacht beherrscht, und er führt Alles gerecht!Wenn wir nur aufmerksam auf die Schicksale der Menschen, derKönige und Bettler, wären; wenn wir nur auf den Zusammen-hang unserer eigenen Begebenheiten achten wollten: wir würdenoft mit tiefem Erstaunen die Weisheit und Gerechtigkeit der gött-lichen Führungen wahrnehmen, und anbetcnd zu dem Unbegreif-lichen cmporschauen. Aber daß wir immer nur, gleich dem Thicre,nach dem Hinblicken, was uns zunächst liegt, daß wir uns vonunser» alltäglichen Begierden, von unfern selbstgemachten Ent-würfen und kleinen Wünschen gewöhnlich ganz verschlingen lassen, —das ist's, was uns blind gegen die Wunder der göttlichen Wclt-verwaltung, und ungerecht und thöricht und vertrauenslos macht.