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2 (1853)
Seite
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2B>rt, jebe £b«t miber bte bcfTere Ueberjcugung, vuetc^e in undwcbtrt. 2)cr baraud entfpringenbe ©djmcrj, bie Vangigfcit,ttelibe jeber fcblcibtcn £anblttng auf bcm gufic folgt, bad TH$*»tegnügcn mit und felber, bie innere Vcrad;titrtg gegen nnfereSne^rung, bie £rauer über rtnferc Trennung »on bcm 2111er»heiligten, bon ©ott-bied ift Steile.

So bejie, meffefie SJtenfdj embftnbct bie Stcue am öfterften,aber aify am tiefften. Ser gemeine, rohe Sterbliche, melier,bem£()ice gleich, fiel; nur um fein augcnblicflicbed ©elüft, fottfium nichts''cfümmert, t,at bied eble @efül)I nur feiten, nur fe(;roberf(ad;lid;, bad £l)ier tennt fotebed aber gar nick, fonbevnnadj einer il)i-. »erbotenen £anbluiig bödiftend nur bie gurd;t.

SBSober formst cd aber, baf nur ber metfere itnb beffere fOtenfcbben @d;mcrj betaue am ^äufigfien unb tiefften fühlt? Sa»ber, meil er genat C r metfj, mic er banbcln unb benten muffe,um botlfommcn ä« fein; meil er jarter jebe Sßerletjung feineritmern Ucbcrjcugungfübtt, ald ber Stöbe unb Unmiffenbe; weilfeine Siebe jur ©ottbtt, fein Vcrbältntfi jitr ©migfett heiliger,inniger, enger ift, ald bad ber gemöbnltcbeit. 30?cnfdjen. Ebenfo wirb ein guted tinb, neld;cd feinen Vater, feine SMier mitgrofer 3ärtlid;feit liebt, b* Scletbigungcn biefer ©cltebtcn bttrd)Itngeborfant unb Unart »icl^netlcr unb berjlidjcr bereiten, (tldbad bermilberte, gcfiibllofc Äi*, meldjed in feinem ^erjen meiügjarte ©mbfinbitngen gegen feinet 3Bobltt;ätcr näbrt.

Sabib, ber fbitiglubc Stater, fiinbtgtc oft, baber feine^fatwen fo oft ben Sludbrutf ber 'i^mcrslic^ftcn Stcue seigen. ©tfünbtgtc oft, mabrlid; nicht öfter, atd £aufcnbe feiner Unter,tbanen; mabrlid; nicht öfter, ald ibirfclbft fünbigen, itngeacbtcmir »iellcid;t nicht bafiir betannt ftnb. meil mir und fd;eitcnunfere Uebertretungcn unb Verirrungen 1i öffentlid; jit betennenmic er tbat.