296
bet Unterhaltung gtt machen? — 3(1 bicb bie Sißtrfuttg eiltetwahrhaft reinen ftergcnb! 3fi bieö bie grucht beb ghrcjtenftnneb,ber unfer ©eniüth belebt?
O nein, eb i(t jener ©toig, ben Sefub an ben (Pharifäenttabclte! gb ifi jener ©toig, bor welchem er feine Sänger warnte!gb ifi jener ©toig, ber ftch fclbfl oergöttert! — Unb bie ihnhaben, ach, mit ihrer gangen £ugcnb, fte haben ihren Sohn bahin!
glieöe oon mir, ©elbfilob, unb bu, o bethörenber Eigen*biinfet, ber mich über fehlenbc SHifntcnfcben erheben, mich übet»reben Witt, ich fönne nie in bie ©cbwächc falten, wie fte! —Ächrc btt itt mein -gserg ein, himmlifche ©eiitutb, garte ScfchcUbenhett meitieb göttlichen Sel;rcrb 3cfu! Äebrc btt itt mein §>ergein, filier Kummet um ben ©ünbigett, btt ftlcinob unb grbeweichgefchaffcner ©ccien! Sticht baß ich wünfehen wollte, wütt*fehen bürftc, jeben ©chuibigcn flraftob gtt erttären, ober ihn ben©cfcjsen ber bürgerlichen Drbnung gtt entgiehen. Sicitt, wer Ser*brechet gegen bie bürgerlichen Einrichtungen beb Sanbcb wirb,muß guitt ©chu^ unb gut Sicherheit ber ©Uten fiel) ber ©träfebeb ©efefjeb unterwerfen. ßlbcr, unb foiite tei; »enttöge nteinebJimtcb felbcr ben ©tab über ihn brechen tnüffen, bürftc ich nichtüber ben Unglücflicbcn eine S^hräne beb SDtitleibb weinen, wtcbie (Kutter »olicr üBchmuth ifi, wenn ft'e bie gehttritte etttebuttgehorfamen Äinbeb (trafen muß? — ©ie Obrigfeit (traft nurbie »erbrecherifche h«t r in fo fern fte ber ntenfchltcbcn ©cfetl*
fchaft ©chabett ober ©efaßr brachte, aber ben ©ebanfett, benSEBitten gur £ßat richtet ©ott alicin; nur ber ßillwiffenbe richtet'in wie weit bab f>erg beb ÜWcnfchen bei Vergebungenfchuibig gewefett. Senn in bab ©chcimniß bet Sterblichen, unbwab fte bewegt, bahtn, 2Mwiffenbcr! blicfft nur ©ul Kur ©ttrichteft: wie bürftc ich ©er gleich thun? 2Btc barf ich lieblob»erbammen, wo ©tt bietlcicht bergethf? 3Bte barf ich bett eines