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©ie wanbten ftc^ ab »on bem fettigen, hinweg fclbft »on ber»erflagten ©imberitt, itnb »erliefen ben £empet.

3hm fiattb bie Unglitcflitbe noch allein ba »or bem dichter.3frc Slnfläger waren »erfcbwmtben; fie felbji mufte ihre Sin«flägerin »»erben; welches itrtbetf mufte fie »on beut ©erechtenerwarten, »or beffen ©prud; fclbft ©cfmffgelebrtc aurüctgebebtwaren?

§>at bief 3hcmanb öcrbamtnet?" fragte SefuS.£err,3hcmanb!" gab bie Sefcfämte »oller Scnmtf gitr Slntwort.,,©o »erbamme ich bicb auch nicht!" crwicbcrte ber§>eilanb:©ehe hin unb fiinbige hinfort nicht mehr."

Sieb Scifpicl ber ©chonung unb fWilbe wie riifrenb fleht »or mir ba! ©r, ber heilige, ber unferer fWiffetfaten willenfo SBteleS litt, er allein war gneibtg gegen bie geblbarc. 3Bcrhatte ein höheres Stecht, ben ©ünber jit »erurtheilen, als er,ber fclbft nie fiinbtgte? Wnb boef war er ber ©anftejie, berSilligflc, ber Slacbftcbtöollftc!Slucf ich »erbamme bicb nicht;gebe bin, fiinbige hinfort nicht mehr!"

ÜBcm gleiche ich in meinen täglichen llrtbcilcn am meifien?©brtflo, meinem Sebrcr? ober ben gcifllicbflolscn '»Pbarifäcrn ?Slucb mein ©ewiffcit brennt; auch ich bin mir ber §ärte unbSieblofigfeit bewuft. Sluh ich weif »on mir, baf ich oft nichtohne ©clbftgcfäliigfeit Slttbcre »erbammte, unb mit SDtangcl an©cfommg »on ihren geblcrn rebete, wäbrenb ich felbfl nichtsweniger als reines her^ens war.

©S gibt »ielc ©brijten, bie allerdings ein gutes £crj, eine,;ur SDtiltoe unb ©cbonung geneigte Sentart bcftfecn. ©ie ftnbgegen ihre greunbe unb Sefanntc »oller 3ärtlicbtcit unb £reuc;fie ftnb fogar gegen ihre geinbe »oller ©rofmutt; unb Serföbn»Itcfteit. Slber wenn fie »on einem Vergeben ihres 3täcbficn, »oneinem gcbltrittc beS SDtitbnrgerS hören, fo fönnen ftc nicht hört