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2 (1853)
Seite
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traft, ober fc^Ictfjter (grjie^itng, ober furdjtfamen ©emiithe«,melcße ßdj burch ©cfpenßcrfeherei täußhen, unb ßch mitihrer eigenen Vernunft in UBiberfpruch feijen. Senn fie fchcnba« Unftcbfbare, pören ba« Unbötbare, fügten, ma« mit gleißhunb Slut nicht cmpfunben werben !ann.

3n ben ehemaligen 3citen ber Unmiffenheit mar nidjtd ge«meinet, nt« baß man halb hier, batb bort »on micbererfchicnencn$obten, oon umberfaljrcnbcn böfen ©eißetn, »on larmcnben So*botben, »on gefpenßigen Ungeheuern fprach, bie man erblichthaben mottte. 2Bic aber ber menfchtiche aSerflanb ;n feine heiligenSiechte juriieftrat, flüchtete ba« »ermcinte beerbet Sobolbe,©efpenßcr unb Stobtengeßalten »or bem Sichte bcrSBahr«heit, mic bie ©chatten »or einer aufgehenben ©onne jerßießen.9Äan »ernimmt heutige« Sage« »on begleichen Sturheiten nichts?mehr, meil man ihren mähren Urfachen auf bie ©pur laut. Somarb entbeeft, baß entmeber muthmittige SÄeufchen jum ©greifenSinbercr ©efpenfter machten, um ihre unerlaubten Slbßchtcn befto»crftohlencr ju erreichen, ober baß »iele Scute, welche mieber«erfchienene Stobte, Sobolbc, böfe ©cifler unb begleichen ju fehenmahnten, ßch mit ihrer lebhaften SinbitbungOlraft unb Slngßfclbß auf eine faß unglaubliche SBeife betrogen hatten.

Satter biefer Slberglaube auch heutige« Stage« nirgenb«mehr unter folgen spetfonen ju finben, bie in berSugenb einen chrißlich*»ernünftigen Unterricht er*hielten; fonbern bei ben itnoerßnnbigen unb bilbungblofcnSeuten be« Soll«, melche meber »iirbige SSorßellungeit »on ber©ottheit, noch hinlängliche Scnntniffe » 01 t ben Srnften ber Staturunb »on ber tnußhenben üWacht ber mcnfchlichen Sinbitbung«*traft hoben.

©och auch fdbß in ben fogenannten gebilbeten ©tänben bauertbarunt nicht meniger ber £ang jum SBunbcrbnren fort. Sr