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falfd;c £anbtmtgcu ntüffen aus irrigen ©cftnnungcn entfielen ?Stur ber banbeit weife, ber fä(;ig ifi, weife jit benfen.
2tber ber Aberglaube, biefe Scrbtenbung unferer ©rfenntmft,welche immer einen Snübunt auf ben SEtyron ber SBabrbeit er«bebt, greift auf bie ntannigfacbflc Art ins menfd;licbe Seben ein.©r jerfiört bie richtigen Anfitbfen ber Statur itnb ber barin wal«tenben Birccfe bes altwcifcn ©d;öbfcrs. ®r fefst in SBibcrfprucbbaS göttliche 2Bort, fo wie bie uns »erliebcnc Vernunft, mitben SEBerfen bcS ©wigen.
©S ifi bie liebcoottc ftanb bcS büttiulifcbcn SaterS, weld;cben ©djlctcr über baS ©cbcimnfj» ber Bufunft gejogen bat —ber Sftcnfcb foll cS ntci;t fetinen, um frober ben Augenblid ber©egenwart ju genießen, unb weifer, freier, unabbängiger 311banbetn. 2Bie faun nun eben biefe ©ottbeit ihren weifen Ab«ftebten bureb otlerlei ©rfebeinungen ber Statur entgegenbanbetn?2Bic fann fte ßunt Setfpiel wetten, baß baS ©eftbrei eines StabenUnglücf oetfimbe, ober baS regelmäßige Stopfen eines §otä«wurmS, ber feiner Stabrung naeßgebt, bas batbige Abfierbeneines fnmSbcwobnerS anbeute?
©s ift baS göttliche SJBort fetbfi, welches ben Träumen berSttenfeben, biefen ©bieten ber ©tnbilbungöfraft im ©rfjlafc, altenSBertb raubt, unb gegen tDeutnngen eifert ats eine Tborbeit.2BaS unrein ifi (fagt bie heilige @d;rift), wie fann baS reinfciji? Träume ftnb niibts AnbereS, ats Silber ohne 2Befcm©inige SBctffagungen unb Seutungen unb Träume ftnb niibts,unb machen botb einem feßwere ©ebanfen! (Bef. ©ir. 34, 3 — 5,)2Bic fann nun bie SSahrbeit bcS göttlichen SBorteS befieben, wennein thöricbler Aberglaube nod) eine fTtögtiibfeit weiffdgenberTräume glaubt? ©ntweber ifi ber Aberglaube, unb ftnb feineTraumbücher, ibartenfebtäger unb SBabrfagcr ootter Siigen, oberbas göttliche SSort ifi es,