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2 (1853)
Seite
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'iöot)' «nb 5Bch au einen wöchentlich jurüeffehrenben Sag fnü<pfen ? SBarunt gelingen bic Saaten ber SWenfcpcn auch an folgenSagen, welche »on 2lnbern für Sa ge böfer Sebeutung gehaltenwerben? SBarunt mißlingen fo »icte 35orfä($c unb »iberfährtunzähligen Sterblichen auch fo biet Unangenehmes an Sagen,welche man für glücfbringcnb hält? Untfonß fprach bie Erfah-rung gegen ben thorierten ©lattben, ber an SBahnmifc grenjt.Ser Aberglaube behauptete lange feine Siechte, unb bie SWenfchcithinten feit baran, weit fte geneigt waren, baö um fo lieber fürwalr 51 t hatten, was ihnen am unbegreifltchßen fehlen.

& liegt überhaupt in ber mcnfchltchcn Statur ein auffattenberf>ang weit SüBuubctbaren. SBcit entfernt, biefen §ang imgemeinet j« »erbamnten, wie oft gedieht, ftitbc ich feine Quellenfehr ehnvjrbig. galfcpe Urthcitc mögen allcrbiitgS aus SDiangclrichtiger Euftcht unb Srfenntniß ber Singe entftehen; aber ber?>ang junt sjunberbaren ijt hohem UrfprungS unb ebtercr Ab=funft. Sr *cm Sterblichen angeboren. Sr ifi nur eine tabctnS»würbige Sntarung beö SricbcS jur Sietigion Sebürfntß eines©laubenS an eii SBefcn, welches erhaben über ber Statur ficht,unb wunberöott tuf bas SBettall unb ben 3 ufammenhang beb*fetben eingreift. §>ättc ber ©ienfeh fein unübcrwinblühcö, un*ocrnichtbareS Sebütfniß jur SReltgton, ihm würbe auch baS SBohl*gefatten am SBttnbcrbaren fehlen; ohne £ang junt ©tauben aubaS ttebcrnatitrtiche uürbe nie bte ©efmfucht nach bem fwhcrnunb ©ciftigcn in ihm fein.

©0 ber Aberglaube, unter welchen ©eftatten er ftet; auchjetgen mag, bei affen fOienfchcn, bet ben unertcuchtefen Reiben,wie bei ben beffer belehrten Shrißen, nichts atS eine Entartungber uns »on ©ott gegebenen ©ehnfufßt nach ihm unb einer übersirbifchen 2Bctt: eine unmäßige Scgierbe, ein »oreitigeS 35er»muthen, baß auch ber menßhtiche ©eiß mit ber fibertrbißhen