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11 nb rnab ifl Aberglaube?- ©b ift eine Serfehrtheit berwcnfthlichen itrthcilbfraft, inbem er gereiften Singen eüwebereine übernatürliche Urfac^e gufthreibt, ober oon ihnen übernatiir»liebe SBtrfimgcn »ermittlet, währenb biefe Singe ftch bei genauererUntcrfitchung nichtb weniger beim als fotchc feigen.

@o reirb cb StbergTaube genannt, reenn bic Reiben aub bereginge ber Söget, ober aub ihrem ©efchrei, ober aub ben Singe-reeiben ber Opferthiere äufiinfiige 33cgebcnf;cücn reciftagen tieften,nnb an bie Erfüllung folcftcr SBeiftagungen glaubten. Senn oeßct;en 3nfammcnbang tonnte bie innere Scfchaffenhett tbiertfdjer©ingeweibe mit ben ©cfticffalcn ber fPJenfeften nnb Sölfer laben ?SSclche fcltfante Scrbleubung gehört baju, ob ein Söget, welcherfeiner Sßahrung naifteilt, oon ber rechten jur Itnfen, ober oonber tinfen jur rechten ©ette ftiege ? ob eb ein 9tabe ober einefröhliche ©chreatbc, eine fünfte Saubc ober ein 9 ?aöoogct fei V$ier fmhte ber üKenfeft in Singen, welche bitrcfta-'d feine Ser*btnbitng unter einanber hotten, einen 3nfammcii)<mgj nnb bafeiner ftaitfanb, erbachte er jteft fclbft einen übernatürlichen,bab heißt, einen foteben, welchen bie £>anb bc> ©eftöpferb nichthincintcgte, weil er bent ©tcrbtichen feine fSufunft ewig anbweifen ©rünben ocrfchleicrt hotten wollte, Umfonft fagte manben Reiben: wie fließet ihr Sebcutung in bent/ wab boeb nurSpiel leichter 3ufätle ift? 3ftre ©inbitbungbfraft erbichtcte, woihre Sernunft fehwieg.

©o wirb cb Slbergtaube genannt, wem bie Reiben an ben©influp gereifter Sage auf bab ©lücf ober itnglitcf ber STZenfeßettglaubten. Senn ift nicht feber Sag ber SBoefe gleich bem an=bern ? Äann ber bloße, witlfürlicft crfuubcne ftiante eincb Sageb,ben er nun einmal trägt, bem ©cbcthciPttnfcrtr UnternehmungenSftacfttheil bringen? 3ft nicht jeber Sag, welchen bit ertebft,beincb ©otteb SSerf? $ann er mit feltfamem Sigenfinn rein

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