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überlaffen fömie, in bcr Hoffnung, ein ft »on alten ©iinben frei*gefprochen ju werten, um best aSertoienfieö unb blutigen SobcS3efu mitten, ©r ermahnte »iclntebr jur jjöchften ttnb innigftenStenfchenlicbc, jnr Vcrföhnlidjfett, jur Sßahrhaftigfcit, Sreite,Äeufcbhett unb itnferbriicfung aller uns anflcbcnbcn ungerechtenSteigungen, „©in jeglicher Saum, ber nicht gute grüßte brin*get, wirb abgchaitcn unb ins geuer gemorfen. ©arum, an ihrengrüßten fottet ihr fte erfennen." (SOfatttj. 7, 19. 20.)
©ben bicfcS falfchc ©hriflcntbum ifi unter ben ©brtflcn heu*tigcS Sagest bie Duette fo grofser ©ittenloftgfctt gemorben,mahrenb hast wahre ©fmiflcnthum bie Duette aller Sugenben unbVottfommcnbettcn fein fottte. ©S ift noch 3cit genug für mich,fpricht ©iefer, um fromm ju werben. SBarurn fottte ich auf-hören, jit t(;un, was mir greube macht? 3fl ©hrifluS nichtauch für mich geftorben? £at er nicht auch für mich genuggetljan? —3d> Witt meine InSfchwcifnngcn enben, fpricht 3cncr,wenn id) älter bin, unb mein Slut fälter unb ruhiger flieft.3<h mitt aufhören, auf nicht ganz rechtlichen Stegen mir Ver-mögen ju famnteln, unb rechtfchaffen werben, wenn ich für meineSlbficpten genug gcfammelt habe. 3ch Witt allen meinen getnben»erjeihen, feinen mehr unterbrüefen, »erläfiern, will mit allenÜKenfchcn gut flehen, wenn ich erfi meinen flcinen ©hrgcij ge*fättigt unb mich genug in Slnfchcn gebracht habe. 3ch befennccö, biefe Strt jtt bcnlen unb ju hanbeln, wie ich jegt tl;ue, iflnicht nach Sefu ©tun, nicht nad; bem Stellen ©otteö. Slberich bete bafür beflo fleißiger, fehle feiten in ben Kirchen, gebeSllmofen; unb was fann ich mehr? 3ch bleibe bodj ein fchwachcr,fünbiger üKcnfcf); ich fann ja bod; auf ©rben fein ^eiliger wer*ben. @ott ifl ja barmherzig, unb er wirb mir mit ©hrifti feines©offnes willen alle fDfiffctfjaten berzethen, wenn ich nur oormeiner legten ©tunbe noch Seit genug behalte, meine ©ünben