©ott iji überall, unb nicht in Tempeln allein bon SPtenfcbcu*bänbett gemalt; wenn er diejenigen feilte, btc fiel; feine Sitngernennen, ben Gif;riflcnnamcn tragen, Wie ftc in trauriger Stinb»beit bor Slbbitbungcn bed ©öttlicbcn tuten, itnb befonberd bonbiefern ober jenem Silbe SBunber erwarten — würbe er feine9!a(ftfolger in ihnen erfennen?
2Bad fromme SKenfepen etnfl Mofj jur Seförberung ber Sin«toatbt erfanben, bad l;at eine t;cibnifd;e Unwiffcnl;cit in wahreSlbgöttcrct berfebrt, unb unwürbige fpricjicr bed Slltard bcftärf=ten and ähnlicher Unwiffenpeit, ober auö Grbrgetä unb £errfd)=fud;t, ben bltnbcn fpöbet in bem 2 Bal;n, weiten bie ©cfjriftbcrbnmmt, 3 efud <Sf;riflnö nie, unb nie einer feiner Slpoftcl gc=lehrt I;at.
5Dad ftnb bie gotgen fxcbtbarcr, bildlicher unb förderlicherSorjtctlungen beb Unftdjtbarcn unb ©öttlicbcn!
SBemt man aber auef; frei bon b t e fe m £cibentbum ber ©brtfienijt, fo ifl man cd oft feinedwegd bon einer anbern 21 rt beb £et=bcntöuntd, ba man fid; ©ott jwar ntd;t in ©cfialt cincd betag*ten Sttaimcö, ober cincd Sfucred, gteid;wie bie Eaitbe ift, wobtaber mit allerlei mcnfcblicbcn Schwachheiten behaftet, auf bieunwurbigfte Steife borftctlt. 23abr ift cd, biete heilige ©cbrtfi*fteltcr bebienen fid; bilblid;cr Sludbrtiefe, bie bont SÄenfeben t;er«genommen ftnb, wenn fte bon ©ott reben. ©ic fpred;cn bonber gewaltigen $>anb ©otted, um feine 2 lllmad;t ju bcjcicbucn;oom Singe ©otted, um feine Klwiffcnbeit 51 t bemerfen; alleinflc briid'cn bamitnid;t and, baf ©ott Singen, fteinbe unb anberemcnfd;lid;c ©licbmajjen fmbe. ©beit fo fprcd;cn fte ftnnbilblid;oott ber Sangmuth ©otted, bom 3 orn bed §öd;fieu gegen, bie©ünber, bon mancherlei anbern and ber mcnfcbtid;cn Staturentlehnten ©mpftnbungcn unb Scgicrbcit, um gcwtffe SBtrfungenber göttlichen SBcltrcgicrung ju bejeiebnen. Sltlcin barum woll*