88
bctt, unüberlegten, gufammenbangtofen SBortfram eineb ©ciftliefen ju hören, ber feinen Pflichten fein ©enüge leidet? fmbentiefe ungetreuen Sebrer unb ©celenbirtcn ein 9fccl;t, über 3$etfall ber Sieligion, über fcblecbtcn Sefurt; ber Streben ju fingen,bn fie cb bod) fclbfi ftnb, welche bic Sircbctt oeröben, unb bie©tunbe ber 2lnbacf;t jur ©iunbe ber Saugeweile unbfjflage machen?©ic jammern tböridjt über bic itacbtbctltgcn golgen ber Slufflä«rung, unb eifern wtber bab Umftebgreifen weltlicher SBetbbciUaber warum fibreiten auch fie nicl;t fort in Grrfcnntnijf unb inber Sunff, ihre ßtfcnntntf bent lernbegierigen SSolfc mitäittbcilen?SBarttm treiben ftc tbr beitigeb ©efebäft ebne Slnflrengttng, ohnegmügfett, gleich hem §>anbwcrfer, ber einförmige Arbeiten »enriebtet, unb baju fetneb Staebhenfenb hebarf?
Seffer feine ©ottebperebritngen, alb fein foilenbe ©ottebbenebrungen fo ttnwürbiger Slrt! fjcfub trieb bic SBccbbler unbSreimer attb bent Sctitpcl beb Ferrit, unb fpraef;: ßb flcbet ge*febrieben, mein §>attb foll ein Setbattb l;cifen; il;r aber habeteine 9Qförbergrubc barattb gemalt. — Unb würbe er bitrcb bieihm geweihten Streben mancher ©enteinben unferer Singe watt»bellt, bürften wir fjofFen, ein gnäbtgereb Urtbeil ju empfangen?
Ser wirfliche SBerfall beb öffentlichen ©ottebbienffeb in »ielen©egenben, bab Barüeftreten öiclcr f)3erfonen »ont Sefuef; berSircbeit, iff in ber £f;at weniger ben gortfebritten ber fogenann*ten Jlttfflärung beb SSolfb juäufebreiben, alb bem fRangcl bergortfcf;ritte btelcr ©eifflicbeit in ihrer eigenen Slitbhilbung unbSßcröollfommnung junt Serttf, fo wie ber attjuwenigen ©org*falt, welche man bon ©eiten ber ©emeinben, ber Obrtgfetien,ber Sirchenöorffebcr unb ©ciffltcben auf Slnffanb, SBürbe unbgcicrltchfctt hei öffentlichen ©ottebberchrungcn »erwenbet. ßbftnb in ber Shat 35tele, unb man hört oft fagen: SSarunt foüich in hie Strebe gehen, um ein orbmtngb* unb geifflofeb ©e-