»Beim SBcßmutß ober grcitbe, wenn bad Sefen eined crbautid;cn®uthcd, ober ein großes ©eßieffat jum ©ebet ruft.
Sie öffentliche ©ottcdBcrcßrung hingegen ßeßt ganj unab«gängig Bon unfern jcbeömaligcn ©efüßten unb Scbürfniffen. Sergeiertag fommt; bic ©tunbe feßtägt; bic ©toefen ertönen andben flößen; bic Pforten ber iürdjc ßßtießen ftd; auf; bad 93oIEeilt ju ben Stltärcu. Stint; wir iBanbctn ba(;iit, Bercint mit berganzen ©emeinbe ben Genügen ju Bcrct;rcn, of;nc immer noch inber baju crforbcrtid;cn ©ttmmung ju fein. f>äudlid;c ©rcigniffe,mtcttBartcte 9tad;rid;tcn, 3crßrcuungen alter Strt t;abcn ftd) un*ferö ©emiitßd bemächtigt. 2Bir fti(;tcn und ot;nc Stnbadjt. Saift not(;tBenbig, baß bad Stcufcrc und @ßrfurd;t errege unb bc»geißernb cinmirfc, baß nufere Stufmerffamfcit leichter gefammettwerbe. Sic Umgebungen, bic gcierltd;feitcn, weteße unfere ©innerühren, ftnb nicht länger gleichgültige Singe; fic jtnb 23cförbe*rungdmtttet ber Stnbad;t unb ©emütßdcrßcbung.
Stud btefem wichtigen ©runbe iß cd ^fließt, ber gcicrlicßfeitbei öffentlichen ©ottedoereßrungen befonbere Stufmerffamfcit juwibmen. 2Bad iß ©ottcdBcrcßrung oßne Snßnmß bed ©cmiitßcd?SSSotten wir ben ßoßen 3wccf, warum glauben wir, bic Sßittetbaju Bcrfäuntcn ju förnicn?
2B"ir fotlcit nicht Bergeffcn, baß ■ wir ßßcnßßcn ftnb, unbbaß ber Stußitß ber ©tnnc auf beit ©eiß nicht geringer iß, atdber Grinftuß bed ©ctßcd auf bic ©tune. Sad gatten ber ftänbebeim ©ebet iß feine rctigiöfc ß3f(td;t, aber bod; ein futfdmittcT,bic 3crßrcuung beim Gebet ju oerßinbern unb an bad Zeitigeju ntaßnen, wad wir beginnen, ©ott iß attgegenmärtig, in benSiefen, wie in ben gtößett, unb boeß fd;cint ftd; gtcid;fam nufer©eiß fetbß ju erheben unb beut Sßrott ber ©ottßeit näher jutreten, iubem wir betenb ben ©tief ber Singen jttm Fimmel cm»ßorrteßten. So Biet Bermögen äußere fteinc ttmßänbe auf und;