77
allgemeinen 3crfatt bcS öffentlichen ©otteSbienfies, in gänittt^erTrennung ber chrifitichen ftirebe burcf) rcltgiöfc Staffen unb ^ar=teiungen. Ober wenn biejenigen recht ijjun, bic in befonbern 3u«famntenfünften ftch erbauen: würben biejenigen unrcc(;t tfmn,welche fich mit bem cingeführten öffentlichen ©otteöbicnft begnit*gen? 2 Scr möchte bxeö behaupten?
Siiepf aber in ben »eroictfciltigten 33etflunbcn unb erbaulichen3 ufamntcnfünffcn, nicht im tägtichen Sefen unb £örcn bcS gött*liehen SSorteS, belicht bie wahre fiachfotgc Sefu; fonbern, wieber §>citanb fetber fpriept, barin, baf wir ben 2 Bittcn beffen tf;un,ber ihn gefanbt hat. Oer SBittc ©otteS aber befteht barin, bafwir aus Siebe j« ©ott immer liebreich unb hilffant gegen alteSÄenfehen h«nbeln.
2 Bir muffen unter ©otteSbienfi niemals etwas Stnbereö »er»flehen, als ©ottcSöerchrung. Oenn wir föttnen ©ott ui^tbienen, nicht nüfecn, weit wir SttteS erfi burep ihn empfangen.Slber verehren fö'nncn unb muffen wir ihn, weit er baS SBer=eprungSwürbigfte im SBettatt ifi; weit er ber SSater unferS ?c«benS, bet Senfer unferer ©epteffate, ber ©eber atteS ©egenS ifi.
SS ifi feine ©otteSOerebrung gebenfbar, ohne babei innigeStnbaeht ju empftnben. Slnbacpt heift im Stttgemeinen aber anbas betifcn, was matt tf;ut; wenn man an bas benlt, wasman tput, hat man befiänbig ben 3 wccf »or Stugen »on bem,was man »errichtet. SBittft bu ©ott wiirbig »erepren, fo benfejugtcict; baran, warum bu ihn »erehrefi. SBitlfl bu beten, fobenfe an ben, 51 t welchem fiep bein ©ebet erheben fotl, unbfiettc bir tcbcnbtg »or, was bu betefi. Sitte 3ctfireuung, alte©cijicSabwcfenhcit im ©ebet unb in ber SBereprung ©otteS ifiShrfurchttofigfeit »or bem §errn. 2Btc fann man Sentanben mitIXnchrerbictigfcit »erehren?
3fi aber in beiner ©ottcSöerchrung wahre Slnbacpt unb 3n=