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2 (1853)
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beö ©ebcteS SlngemeffcneS, ju beulen. ES cm fatfe^er ©otteö«bienß, erbauliche ©Reiften, ober gar bie Stbel ju lefen, oberftch borlefcn ju laßen, ohne alle Slufmcrlfamlcit habet, oberohne beit SBorfajs, fo gut uub rcchtfchaffcn bor ©ott ju »erben,alb ba gelehrt »irb. S3or biefer 2trt ©ottcSbcrchrung haben unsalte gitnger gefu, hat ber Sßeltheilanb felbft auf baö ernßlichßegewarnt. 2Bir bienen mit biefem Sibhenwcrf »ober ©ott nochuns fclber. SBir cntßeßen barnit bie aßeinfeligmachcnbe 35c«ligion, unb entweihen baS Slßcrhciltgßc, tnbem wir bas wahre3iel bergeffen, boßfonunencr ju werben, wie unfer Sater imgumtnel boßfommen ifl, unb hingegen baö, was ein bloßesSWittcl fein fotl, jum $auj>tjwecf machen.

3$on ber anbern ©eite berfaßen biejenigen in einen entgegen«gefegten gehler, welche ben öffentlichen ©otteSbtcnft ber (Shtiflcnberfäunten, um lieber ^ribatbetßunben, fogenannte grorn»men*3ufammenlünfte unb ErbauungSßunbcit, ju bc«fuchcn, ober welche boch bergleichen befonbere 3nfammcnlunfteben öffentlichen aller guten ©Stiften gleich fcjjeu. «Dennbaburch wirbbie eingeführte gitteOrbnung geftört, obrigleitltche Einrichtungenwerben bei ©eite gefegt, blbfonberungen unb Srcmumgcu in bercßrißlichen .Sircbe beranlaßt, unb mehr ober weniger parteüfehe©efinnungeit cingcführt. 3ubem weiß man Ictber aus bielfacßenErfahrungen, baß in ber Sänge ber 3eit folche ber Erbauunggewibmet fein foßenbe 3ufammcnfünfte gewöhnlich entarten unbju mancherlei -äÄißbräuchen unerwartet bcrleiten.Slbcr f)3arteigciß unb ©pattungen in bie ©emeinfehaft aßer ©hri'flen bringen, bie öffentlichen Orbnungcn bernachläfftgcn, falfchcr©otteSbicnß, SBenn biejenigen recht tßun, welche ftch abfonbern,um fteß nach ihrer SSSeife ju erbauen, fo würben autf; aßeübrigen recht thitn, wenn fte auf anbere SBeife baS ©teießetßäten, SSomit würbe bas aber in aßen Sänbern enben? 3nt