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1 (1853)
Seite
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6aS heilige ju entweihen, ober in ber Stcligion ftnnbilblidjcReichen, in ber Äirchc feierliche fianblungcn, bie auf ben ©ottes*fo(;it itnb SBeltcrtöfcr ^imveifen, entbehrlich 31t finben. Verleitetburch einen übel berfianbenen begriff oon Slufflärttng, ober jumUnwillen gereist burch ben abergläubigen fOTifbranch beb 9 SöbclS,ber sulcht feine Sicligiofität blof in gcwtffcnbafic Uebung ätt(jer=lieber ©cbräuchc fefjt, glauben fiep ihrer SSiclc berechtigt, auf allefachlichen Stnorbnungen itnb geiertichfcitcn mit ©cringfcbälJungherabblicten $u föttnen. ©ie möchten bie 9 tcfigion oon allem(tunlichen ©chuutcf cntflcibcn, fie nur gans 31« Vernunft* unbficrjcnSfache machen. Silber fie irren, weil fic baS mcnfdtliche©etnüih SU wenig fennen. ©ie irren, weil fie bie ©cfchicptcihres eigenen ficrscns sergeffeu hoben; oergeffen, welchen tiefenGinbruef manche SSäohrheiten, bie ihnen fon(t fc(;on befannt waren,er(t bann auf fie machten, wenn biefetben mit bem 3aubcr ber©chönheit, mit ber erhabenen Ginfalt ber gcicrliibfett oerbun*ben waren.

5 Dcr SÄenfeh war nie ein rcingcifligcS SSefen. Site wirb ereS fein. Gr tritt in btc 2 Bclt, unb lernt burch feine ©Urne.Surep bie ©iune muß ülllcS sur ©ecle gelangen, was fic er*weifen, rühren, ocrebcln foll. SBarunt mm wollet tpr baS£ei*ligfic, was bie SMenfepheit benfen unb empftnben fann, warumwollet il;r bie Dicligion ihres äufern ^JompS berauben, unb biefachlichen ©cbräuchc, welche wir 00m heiligen ©tifter, non benerjtcn SSerfünbern unferS ©laubenS ererbten, 31t gcringfchäfjigcn,gleichgültigen Singen crntcbrigcn? SBemt bie Siebenben oorbem Slltar bcs böchiieu ©otteS bafichcn, wenn (ie beri bas @e*lübbe ewiger Sirene unb Siebe (iamtncln, unb ber ©pruch berSkrmäptung, ber unauflöslichen IBcrbinbung, oon ber Sippe beS(PricfierS tönt, unb bas SEBort beS ©egenS ifi bicS eine bloßbürgerliche £anblung? 3^ biefe gcierlicbfeit, bteS ©eliibbe oor