Druckschrift 
1 (1853)
Seite
251
Einzelbild herunterladen
 

251

bopprtt, ben bit cmvftnbcfi, mtb bie gmtbc cntjü^t bxdj weniger,»eint bit |tc cinfant genießen follft, wie ein 3Scrbatmtcr.

Sic g(;c tfi ber fdjönflc, bet bciligilc, bet bnuerTjnftcfie iBitnbber gtcuitbfcbaft, geweift i>oit ben§>cinbcn ber 9?cligion atttbber Dtatur! §uer berbinbet fiel; mit bem Sebüvfnif beb-fwrscnbjttglcicf; bic Stotbwcnbiglcit beb IBctfammcnfcinb bttreb gcfc£tid)cDehnungen. Ein anbcrebfjntercffc, Settumftcinbc, 35erfd;iebcu«i;eit ber Meinungen, SSerfebtebenbeit bet Sage, aSerfebiebenbeitbeb iSermägeub, Entfernung beb Ortcb, Sercinberttng beb 2Bobu«plaficb lünneit ben grcititb oft gleichgültig gegen ben grettnbmachen, bab £crs erfalten aber bie ©atten bnben nur einerleiSntereffe, einerlei ©cmtjj beb ißcrmögenb, einerlei ©cbictfal,einerlei SBobnort. giir Sebenbjett bcrbitnbcn, fütb ft'c lieber, niegetrennt ju werben, alb bttreb ben Sob, welcher cnbltcb alleirbifeben SSerfnüpfungcit auflöfef. ©cb»n bie ©cwobnbcit, ftd)beftänbig ju febett nnb cinanbcrbic SUäcbften ju fein, macht ihnenbab tSebürfnif, mit etnanber nnb für cinanbcr ju leben, tittcni»bcbrltcbcr; nnb bab Safein fröhlicher ftinber, beugen ihrer Siebe,wirb ein ncitcb, meiebtigeb Sattb, welcbcb bic begliieften Aeltcrnfeficr an etnanber fcbltcfüt.

2Ber fcf;ü|3t bab febüebterne SSeib Iräftigcr ttitb cntfcblofTencr,alb ber ©atte, welcher für baffelbc im ©türme beb Sebeitb b<m*beit unb erwirbt? 2Bcr achtet mtb liebt eb zärtlicher, wennftbonbic Stofen ber gttgenb »erblüht ftttb, alb ber treue ©atte, weichetin ber »erblühten ©cfabrttn feiner Sage noch ihre fanften Sagen«ben unb bie ganje feböne Vergangenheit fetneb Sebeitb liebt?2Bcr lehnt bent Spanne feine -Mühen, feine Aufopferungen, feine»ielfacben Sefcbwcrlicbteiten angenehmer, alb bic »ertrautc ©attin,welche in ihm ihren einzigen unb heften greunb, ihren Soevforger,ihren ©cbttßcitgel crblictt? SGBer weift il;n beffer jittröficit, mtbmit ftcb felbft jitfriebeitcr ju machen, wenn er feine Anfircngitngctt