Druckschrift 
1 (1853)
Seite
135
Einzelbild herunterladen
 

135

fPerfonen bie c^cltc^c Serbinbttng freuen unb im unoerntäbtten©taube bleiben.

Siefe ©cftmtungen entfpringen aber offenbar attb einet fallen2inftcbt beü SebenO, unb auö einem fKanget wahrer 3ietigiofttcit.Sfttö Mangel an wahrer 3tctigiofi'tcit, wett bergleicbcn Steufierun»gen ein ©efiättbnifj »on gcwtffen geheim gebattenen Scibcnfcbaftenftnb, bie mächtiger fctbfi alb ber Staturtrieb mitten, unb einfdjwacbeä Sertraueu auf bie göttliche Sorfebung, fo wie auf babSffiort ber Zeitigen ©ebrift, »erratben: baff benen, bie (Sottlieben, alte Singe jutn Seflcn bienen. (3ti>m 8, 28.) ©üiffiort,beffeit tiefen ©imt bcrgteicbett Stenfcfjcn fetten ergrünbet haben.

©S ifi wahr, baff bab häusliche Scben bie 3«fit ber ©orgenoermeprt, aber nicht baö ©ewiebt ber Sorgen. Stuf oicterteiSinge Schacht nehmen muffen, ifi fein Ungtücf; aber mit bc»fiänbtgcr Stetig jfticbf eit, mit imnterwäbrenber gitrcbt auf ctmabSebacbt neunten, baö ifi Ungtücf! Unb bicfcö fann ber SÄenfcbeben fo febr im »ermäbtten, atö im unoerntäbtten ©tanbe haben.

S3er auö gitrcbt »or ber Saft ber ©orgen baö ebetiebe Scbettmcibet, ergibt ficb alt ben traurigen ©rwartungen unb Sc»tümmerniffen, rncldje ber ©tanb ber Unbermäfjtten bringt:©cfübäctmng ber ©efunbbeit; einfant fielen mit feinen Ceibettunb greuben; befiänbig ein grentblüig in ber Sfßett fein; Scrjtcbttpun auf baö ©tücf, geliebt ju fein; erfaufte pflege in tfranf*beit »on frember £>attb; ©infamfeit in atten Sagen, ohne atteGrguicfung ber 3äTttic^fert ber Unfrlgen.

£äusficbc ©orge bringt bäuöltcbeö @IücE. greiticb nicht Sebent,fonbern ttttr bem, ber int hoben ©innc Seftt ba3 Sehen betrachtet,unb baber überjeugt ifi, baff atte Singe benen juttt Seflcn bienen,bie ©ott lieben. SBer ©ott wahrhaft tiebt, bejeugt cO bttrebgetoiffeitbafte, firenge Sottjiebung alter Pflichten. 2Ber feinefPfücbt rebtieb erfüllt bat, ber bat nichts ju befürchten, eb fontttte