füchtige ©eib «eretvigt ben Unfrteben im Haufe, wetlSebcr ffattSiebe tnnern ©tberwillcn jurücEgibt, unb gn>ar ötetleic^t ge^örc^t,um öffentliche Sitthc ju erhalten, aber im Stillen wieber anberöthut. Stuö biefem ©tunbe ftnb allgemein bie citeln unb herrffh*füchtigen ©eiber bie ffhlechteffen ©trthinnen. ©S mangelt ihnenan richtiger ©inffcht, wie ffe bie Seele beö Hauöwefcnö fein fönnen.
©iitig foll fic fein attcf» gegen alle biejenigen, welche mitber gamtltc in trgcnb einiger Skrbtnbung flehen. 3^re Sieb eunbgreunblichleit füll bie mit bem Haufe »erfßhnen, welche wiber©inen in bemfclbcn etwas haben. Ohne Siebe »on auffcn, wiewill ba ©offlfetn unb ©lütt im Stincrn blühen? ©arunt ifi ffeeö, welcher am mciffcn an ©intracht mit allen Nachbarn gelegenifi; fte opfert lieber an .ßleintgf eiten auf, um baS gröffere Out,aUfcttigc Hochachtung unb 3uneiguttg gegen baS Hauö, $u bc»mähren. ©arttm ifi fte eö, welker am ntcificn baran gelegenifi, baff nicht bur<h filatfchercicn unb Swifchenträgcrcicn ber ftillegttebc ihrer Sieben geffört werbe. SSieleS mag fte im Greifeihrer grcttnbtnnen betnehmen, aber nur baö ©ute behält ffe im©ebäcfftniff unb nennt eö wieber. Sticht immer lantt ffe il;r Ohrocrleumberifchcn Sieben unb boshaften Scmerlitngen, wohl aberbenfelbctt ihre 3ttnge entgehen. Sie Witt baö ©lücf ihres Haufcö,barunt möchte ffe bie Siebe ber ganzen SGScIt auf baffelbe fantmeltt.
©tcö iff baS Silb ber chrtfllichcn Hausmutter, wie es btcheilige Schrift barffellt. So fei jegliche, auf baff bitrcl; ihren©anbei nicht bas ©ort ©otteS oerläffcrt, fonbent geehrt werbe!