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Satten ein immer offenes £>erj jit buben; feine Sebeimntffc,aud) bte unßbulbigßen nicht, für ibn jit bnben; nitbtö ju tbun,baS ftc oor tfmt jtt oerbeblen Urfatbc hätte, itnb felbß ben gebier,loemj er begangen tvirb, ihm nicht ju oerbergen — bieS Sltleö,um nie feinen Slrgmobn ju reijen, nie feine gitoerftcbi manlcnb51 t ntaibcn. Sin einziges 5ß?al baS tßertranen getäußbt, machtgabre lang Mißtrauen. Oft ifl ein geringes Mtßocrßänbmß, weilman 51 t füttern, ober ju ßolj, ober ju etgenftnnig mar, ftcheinanber offenherzig mitjut^citcn, ber erfte Sntttb ju einer IcbcnS«langen unglütffcltgen Ehe gemorbcit. Senn ein einziger falfcbcr(Schritt zieht oft auf beiben ©eiten ben jmeiien unb brüten unbtaufcnbflcn nach ftch.
Sütig fein füll ftc gegen bie Äinber. 2Icf;, einem Mutter*berjen barf ja bie Siebe nicht empfohlen merben gegen biejenigen,welche ihm Sott gab. üiber wof;l Sorffcpt in biefer Siebe, baßß'e nicht in Serjärtelung unb gefährliche Siacbßcbttgleit gegengebier entarte; Sßorftcbt in biefer Siebe, baß fte nicht ein Äinboor bem anbern begünfiige unb größere 3 ärtli^feit einem alleingemäßre. Siefe SBorltebe für ein Äinb iß, zumal menn ftc aufunflttge SBetfc geäußert wirb, ungerechte härte gegen baS mittber*geliebte, iß baS crße Scrberbcn in ber üinberjuebt, unb bat aufbie SemütbSart ber gttgcnb, ebne baß man cS leicht bemerft,ben nacbibeiltgßcn Einfluß. Oft ftnb auch bie ocrßänbigcrn Mütterfebmaeb genug, btefen gebier ju begeben — um fo forgfältigermuß baS herz gegen i(;n bemalt merben.
Sütig fein foll fte gegen bie Sicncrfdjaft, ol;ne heftigfettunb fchnöbe Slcußcrungcn bcS ©toljcS/ ober ber herrfepfuebt. SaSberrftbfücbiige Sßeib, meines ftch gern bafür erlernten läßt, baßer 21Ueö tbuc, SlUcS leite, bat halb bie herrfepaft eingebüßt,benn geber fiupt ftch berfetben ju cnijteb'en, weil baS Sefüplunb ber ©elbßmertb eines geben gefränft wirb. SaS herrfch*