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und mag von nichts wissen, als von Morden und Sengen.O diese wilden Anfälle, sle zerrütten sein Inneres, und brin-gen dem Feinde großen Vortheil."
„Dem Feinde?" sagte Morton; „welchem Feinde?"
„Welchem Feinde? Ihr seid mit John Balfour von Bur-ley genau bekannt, und wißt nicht, daß er gar saure und bit-tere Kämpfe hat mit dem Bösen? Habt Ihr ihn wohl je alleingesehen, ohne daß er die Bibel in der Hand und das gezückteSchwert auf den Knicc» gehabt hätte? Habt Ihr nie in einemZimmer mit ihm geschlafen und gehört, wie er im Traumemit den Verführungen des Satans rang? O, Ihr kennt ihnnur wenig, wenn Ihr ihn bloß beim schönen Tageslichte ge-sehen habt; denn Niemand kann so sehr über seine schmerzli-chen Kämpfe einen Schleier breiten, wie er. Ich habe ihnnach einem solchen bittcrn Kampfe so zittern sehen, daß einKind ihn hätte halten können, und sein Haar troff vonSchweiß, wie mein armes Strohdach nach einem Platzregen."
Jetzt erinnerte sich Morton an Burley's Anssehen, als erauf dem Heuboden zu Milnwovd schlief, und Cuddie's Bericht,daß er von Sinnen war; auch hatte er Etwas unter denCameroniancrn flüstern hören, die Burley's geistige Ucbungenund seine Kämpfe mit dem bösen Feind rühmten. Er schloßdemnach aus diesen Umständen, daß der Mann selbst ein Opferseiner Verblendung geworden sei, ungeachtet sein von Naturscharfer und kräftiger Geist nicht nur Denen seinen Aberglau-ben verbarg, in deren Meinung er dadurch gesunken wäre,sondern auch mit solcher Anstrengung, welche nur den Epi-leptischen eigen sein soll, die Anfälle verzögern konnte, bis erentweder allein, oder nur von Solchen umgeben war, die ihnwegen dieser Heimsuchungen desto mehr achteten. Demnachwar die Vermuthung, daß getäuschter Ehrgeiz, gescheiterte