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11 (1851) Die Schwärmer
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Söhne, die Alles versahen. Aber der Herr gibt und nimmt; der Name des Herrn sei gepriesen!" hier hob sie dieumwölkten Augen gen Himmel.Es ging mir einst besser,um weltlich zu reden, auch nachdem ich sie verloren; aber daswar vor dieser letzten Veränderung."

So? aber Ihr seid presbyterianisch, gute Mutter?"

Ja; gepriesen sei das Licht, das mir den rechten Weggezeigt hat!"

Jn diesem Fall aber," fuhr der Gast fort,hätte ich ge-glaubt, daß die Revolution Euch nur Gutes gebracht."

Wenn sie dem Lande Gutes, und dem zarten GewissenGlaubensfreiheit gebracht, so liegt wenig daran, was sie einemarmen blinden Wurm, wie mir, gebracht hat," sagte die alteFrau.

Dennoch sehe ich nicht ein, wie sie Euch Schaden zufügenkonnte," sagte Morton.

Das ist eine lange Geschichte, Sir," seufzte die Wirthin-In einer Nacht, etwa sechs Wochen vor dem Gefecht an derBothwellbrücke, hielt vor meiner Hütte ein junger Edelmann,steif und voll Wunden, und sein Pferd war so matt, daß eSsich kaum auf den Beinen halten konnte; die Feinde warenihm auf dem Nacken und er gehörte zu unfern Feinden.Was könnt' ich thun? Ihr seid ein Soldat und werdetmich für ein einfältiges altes Weib halten, aber ich speisteund erquickte ihn und hielt ihn verborgen, bis die Verfolgervorüber waren."

Und wer könnte Euch deßhalb tadeln?" sagte Morton.

Ich weiß nicht manche von unfern Leuten sahen michdeßhalb scheel an. Sie sagten, ich hätte gegen ihn verfahrensollen, wie Jael gegen Sissera. Aber ich wußte wohl, daß ichkeinen göttlichen Befehl zum Blutvergießen hatte; Blut zu