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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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indem sie Spaltungen im Heere verursachten, dessen vereinteKraft selbst die Zuversichtlichsten kaum für hinreichend hielten,dem Feinde die Stirn zu bieten. Pfundtext und noch Einigestrengten sich vergebens an, die wachsende Parteiwuth zuhemmen, indem sie ihnen mit den Worten des Patriarchenzuriefen:Ich bitte dich, laß nicht Streit sein zwischen mirund dir, und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten; dennwir sind Brüder." Keine friedliche Eröffnung konnte Gehörfinden. Umsonst erhob Burley selbst, als er den Zwist sich soverderblich ausbreiten sah, seine ernste tiefe Stimme, Schwei-gen und Gehorsam gebietend. Der Geist der Zügellosigkeit warausgebrochcn, und es schien, als ob die Ermahnung HabakukMucklewrath's allen seinen Zuhörern einen Theil seines Wahn-sinns mitgetheilt habe. Der klügere oder furchtsamere Theilder Versammlung war schon im Begriff, das Feld zu räu-men, und gab ihre Sache verloren. Andere ließen einen har-monischen Ruf, wie sie cs nannten, ertönen, neue Anführerzu wählen und die früher gewählten zu entlassen, und das miteinem Lärm und Gezänke, welches völlig dem Mangel anVerstand und Ordnung entsprach, welcher der ganzen Versamm-lung eigen war. In diesem Augenblicke nun kam Morton an,und fand das Heer in der äußersten Verwirrung und der Auf-lösung nahe. Seine Ankunft erregte lautes Freudengeschrei aufder einen, und Verwünschungen auf der andern Seite.

Was bedeutet diefe verderbliche Unordnung in einemsolchen Augenblicke?" rief er Burley zu, der, erschöpft von dervergeblichen Anstrengung, Ruhe zu stiften, sich auf sein Schwertlehnte und den Wirrwarr mit dem Blick entschlossener Ver-zweiflung betrachtete.

Es bedeutet," sagte er,daß Gott uns in die Händeseiner Feinde gegeben hat."