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Blutstropfen zu kämpfen. Nachdem dieser Vorschlag der Ver-söhnung allgemein gebilligt worden, wagte die gemäßigte Par-tei noch einen andern, in der Hoffnung, daß Langcale ihnunterstützen werde, der bei der empfangenen Nachricht sehrbleich geworden, und jetzt, wie man vermuthete, zu gemäßig-ten Maßregeln geneigt sein mochte. Da der König, sagtensie, diesmal den Befehl seines Heeres keinem ihrer eifrigenVerfolger übertragen, sondern im Gegenthcil einen Mann ge-wählt habe, der mild gestnnt und ihrer Sache günstig sei, sohege man bessere Absichten gegen sie, als bisher. Sie behaup-teten, es sei klug, ja nothwcndig, durch eine Unterhandlungmit dem Herzog von Monmonth zu erfahren, ob er nicht miteinem geheimen Aufträge zu ihren Gunsten versehen sei. Diesaber konnte nicht anders geschehen, als wenn man einen Ab-gesandten in das Lager desselben schickte.
„Und wer will dies unternehmen?" sagte Burley, einemVorschläge ausweichend, der zu vernünftig war, um sich ihmoffen zu widersetzen. — „Wer wird in das Lager gehen, daGrahame von Claverhouse geschworen hat, aus Rache für denTod seines Neffen Jeden hängen zu lassen, den wir ihm senden?"
„Das soll kein Hinderniß sein," sagte Morton; „ich willmit Vergnügen jede Gefahr auf mich nehmen, die demUcber-bringcr Eurer Botschaft droht."
„Laßt ihn gehen!" flüsterte Balfour Macbriar zu; „es istgut, wenn wir ihn in unserem Rathe lcs sind."
Der Vorschlag fand daher auch bei Denen keinen Wider-stand, von welchen man es am meisten erwartet batte, undman kam überein, daß Heinrich Morton sich in das Lager desHerzogs von Monmonth begeben solle, um zu erfahren, unterwelchen Bedingungen man mit den Insurgenten unterhandelnwürde. Sobald sein Auftrag bekannt ward, baten ihn Mehrere