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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
157
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Schurken!" sagte Morton;warum schließen sie nicht dieBedingungen für Alle?"

Sie fürchten, man mochte ihnen selbst keinen Pardongeben, weil sie so viel Elend im Lande verbreitet haben, undBurley hat schon Einige davon hängen lassen; so wollensie nun den eigenen Hals aus der Schlinge ziehen und ehr-liche Leute dafür preisgeben."

Und Ihr wurdet ausgeschickt," fuhr Morton fort,umLord Evandale die unerfreuliche Nachricht von der Empörungseiner Leute zu bringen?"

Freilich!" sagte Jenny;dem Tom Halliday kam dieReue an, und er ließ mich aus dem Schlosse, es dem LordEvandale zu sagen, wenn ich zu ihm gelangen könne."

Aber wie kann er denn helfen? er ist ja gefangen!"

Ja, leider!" antwortete das betrübte Mädchen;abervielleicht macht er gute Bedingungen für uns, oder gibtuns vielleicht einen guten Rath, oder vielleicht schickt erden Dragonern die Ordre, artig zu sein, oder-"

Oder vielleicht," sehte Morton hinzu,macht Ihr denVersuch, ihn in Freiheit zu seyen?"

Wäre dem auch so," erwiederte Jenny lebhaft,so war'es auch nicht das erste Mal, daß ich mein Bestes gethan, einemFreunde in der Gefangenschaft zu dienen."

Allerdings, Jenny; ich müßte sehr undankbar sein, wennich das vergäße. Aber da kommt Cuddie mit Erfrischungen während Ihr Euch hier erquickt, will ich dem Lord Evan-dale Eure Botschaft ausrichten."

Es wird nicht übel sein, wenn Ihr erfahrt," sagte Cuddiezu seinem Herrn,daß diese Jenny, diese Jungfer Dennison,dem Tom Rand, dem Müllerknecht, schön gethan hat, damit